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Ehrung verdienter Mitglieder: Kirchbergs Feuerwehrvorsitzender Jan Adelsberger, Bürgermeister Johann Grandinger, Willi Grabrucker (Ehrenmitglied), Josef Strohmaier (50 Jahre), Richard Krüger, (30 Jahre), Anton Neumeier (Ehrenmitglied) zusammen mit dem Feuerwehrkommandant Martin Grandinger (v. l.) . 

Feuerwehr Kirchberg

Jahrzehntelanges Engagement belohnt

Kirchberg – Mit Anton Lechner, Willi Grabrucker, Anton Neumeier, Günther Neudert und Michael Piller wurden auf der Jahreshauptversammlung der Kirchberger Feuerwehr im Gasthaus Lohner in Arndorf gleich fünf Floriansjünger zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Darüber hinaus hatte Bürgermeister Johann Grandinger zusammen mit den beiden Feuerwehrvorsitzenden Jan Adelsberger und Konrad Wegmann drei Mitglieder für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet. Für 30 Jahre wurden Richard Krüger und Josef Heilmeier geehrt. Seit 50 Jahren ist Josef Strohmaier in Kirchberg dabei.

Der Vorsitzende der Wehr, Jan Adelsberger, sagte in seiner Rede, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl und das gemeinsame Miteinander zwischen Jung und Alt in der Kirchberger Wehr vorbildlich sei. Der Aktivenmitgliederstand betrage zur Zeit 59, insgesamt zähle man 260 Mitglieder. „Das ist für unsere kleine Holzlandgemeinde Kirchberg sehr gut“, betonte Kommandant Martin Grandinger in seinem Tätigkeitsbericht.

Die Wehr ist zu elf Einsätzen ausgerückt, darunter Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen, Personenrettung und ein Sturmschaden. 513 Einsatzstunden seien dabei zusammen gekommen. Dazu kamen Verkehrsabsicherungen, Parkplatzeinweisungen und Sicherheitswachen sowie zehn Übungen, eine Gemeinschaftsübung, die jährliche Unterweisung des UVV, ein theoretischer Schulungsabend und zwölf Funkübungen. Die acht Jungfeuerwehrmänner Thomas Hiebl, Christian Obermaier, Alexander Huber, Simon Brielmaier, Dominik Bauer, Daniel Angermeier und Tobias Obermaier hätten mit Erfolg die Truppführerausbildung absolviert, so Grandinger.

Der Kommandant versprach auch neue Ausrüstung. Man habe sich entschlossen einen Hebekissensatz als Zusatzausrüstung für das Feuerwehrauto für technische Hilfeeinsätze zu beschaffen. Knapp 3000 Euro habe man dafür ausgegeben.

Bürgermeister Johann Grandinger lobte die Führungsdienstgrade, Gruppenführer und Verantwortliche für ihre engagierte Arbeit und für die stets vorbildliche und hervorragende Jugend- und Nachwuchsarbeit. Feuerwehr sei nicht nur retten, löschen, bergen und schützen, sondern auch kulturelles Engagement in den Ortschaften. Dazu gehöre auch eine zukunftsorientierte Jugendarbeit, so der Bürgermeister der kleinsten Holzlandgemeinde.

Im Anschluss informierte Adelsberger die Anwesenden über die zur Zeit vorhandene Parkplatzsituation am Arndorfer Feuerwehrgerätehaus. Hier soll demnächst der Abriss der alten Wasserversorgung erfolgen und darauf neue Parkplätze in erster Linie für die Feuerwehreinsatzkräfte entstehen. fis

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