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Markus und Lena Schweiger hatten ihre Hochzeit lange geplant und wollten eigentlich mit 200 Gästen feiern. Doch dann kam dem Paar die Corona-Pandemie dazwischen. Ganz bewusst haben sie sich entschieden, ihren großen Tag nicht zu verschieben. 

Lena und Markus Schweiger entscheiden sich trotz Beschränkungen für ihre Trauung – und erleben besonderen Tag

Hochzeit mitten in der Pandemie

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Es sollte ihr großer Tag werden, ein ganz besonderer. Und der wurde es dann auch – allerdings aus einem anderen Grund. Am Samstag haben Lena und Markus Schweiger in Kirchberg geheiratet – mitten in der Corona-Zeit mit all ihren Beschränkungen. Diese Entscheidung haben sie nicht bereut. Und machen jetzt anderen Paaren Mut.

Kirchberg – „Wir haben uns sehr auf diesen Tag darauf gefreut, berichtet Lena Schweiger, geborene Furtner. „Ursprünglich wollten wir mit 200 Gästen unsere Liebe feiern, doch dann kam Covid-19.“ Selbst wenn das vermaledeite Virus das Leben auf der ganzen Welt lahm legt, den Schweigers sollte es ihre Zukunft nicht verbauen.

„Wir haben uns nicht aufhalten lassen und entschlossen uns, trotz Corona standesamtlich und kirchlich zu heiraten“, erzählt die Braut. Leider konnte nur die engste Familie dabei sein. „Aber unsere Freunde, Verwandten und Bekannte waren in Gedanken bei uns.“ Der Mundschutz durfte natürlich nicht fehlen, und so nähte die gemeinsame Freundin Stefanie Mittermair die Hochzeitsmasken, die von einer anderen Freundin, Betti Eibl, mit den Initialien bedruckt wurden. „Das war total lieb. Ein herzliches Danke an die beiden“, sagt Lena Schweiger.

Und wie war’s? „Es war ein unvergesslicher, besonderer und wunderschöner Tag. Es war die richtige Entscheidung, denn was für uns an diesem Tag zählte, waren die Liebe und der Segen Gottes“, berichten die Hochzeiter. Von Corona sei nichts zu spüren gewesen.

Jetzt hoffen die Schweigers, dass ihnen andere Paare folgen. Denn es sei etwas Besonderes, sich in schwierigen Zeiten das Jawort zu geben.

Und aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. „Wir freuen uns schon darauf, unsere Feier mit unseren Gästen nachzuholen, sobald dies wieder möglich ist.“

Lena Schweiger ist 26 Jahre alt und arbeitet im Gemeindekindergarten in Wartenberg. Ihr Gatte ist drei Jahre älter und arbeitet bei der Raiffeisen Waren GmbH in Baierbach. Kennengelernt haben sie sich vor 13 Jahren. „Ich bin schon mein halbes Leben mit ihm zusammen“, sagt die Braut glücklich.

Gefunkt hat es bei der Premiere von Dance United in Wartenberg. „Ich hab da getanzt, und Markus saß im Publikum. „Er hat mich nett gefunden und mich danach angesprochen.“ Der Beginn einer wunderbaren Liebe, die mit Corona ihre erste Bewährungsprobe schon gut bestanden hat. ham

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