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Lediglich eine Holzlege vor einem Bauernhof in Froschbach bei Kirchberg war in der Nacht auf Samstag in Flammen aufgegangen. Der Alarm hatte sich viel schlimmer angehört.

Nächtlicher Einsatz in Froschbach bei Kirchberg

Dritter Großalarm auf einem Bauernhof

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„Brand Bauernhof“ lautete das Alarmstichwort in der Nacht auf Samstag in Kirchberg. Doch es sollte ganz anders kommen.

Kirchberg - Kurz nach vier Uhr heulten am frühen Samstagmorgen im östlichen Landkreis Erding die Sirenen. Ein gutes Dutzend Feuerwehren wurden zu einem Bauernhofbrand im Kirchberger Ortsteil Froschbach gerufen. Gut 100 Einsatzkräfte machten sich auf den Weg, alle mit einem mulmigen Gefühl. Denn es wäre nach Graß bei Dorfen und Waidach bei Lengdorf (wir berichteten) der dritte Großbrand in drei Tagen gewesen. Hinzu kam, auf dem Hof leben zwölf Menschen. Waren sie in Gefahr?

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus: Lediglich eine Holzlege im Freien war in Flammen aufgegangen. Die langen, massiven Balken waren von der Kirchberger Feuerwehr rasch gelöscht. Die anderen Kräfte wurden teils auf der Anfahrt wieder abbestellt.

Zur Brandursache wollte sich die ermittelnde Dorfener Polizei nicht äußern, zumal kein Fremdschaden entstand. Bemerkenswert ist aber, wie eingeschneite Balken mitten in der Nacht Feuer fangen können.

Der Einsatz war gegen 5 Uhr beendet, zu dieser Zeit konnte auch der Absicherung abgestellte Rettungswagen des BRK wieder einrücken.

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