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Urgesteine und wertvolle Stützen des Vereins: Die Vorsitzenden Josef Wimmer (l.), Hans Rott (M.) und Manfred Obermaier (r.) sowie Bürgermeister Hans Grandinger (2. v. r.) mit den neuen Ehrenmitgliedern Franz Jobst (2. v. l.), Fannerl Rutzmoser (3. v. l.) und Josef Sellmeier (3. v. r.). Das vierte neue Ehrenmitglied Sepp Neuhäusler war nicht anwesend.

Oldtimerfreunde Kirchberg

Neue Ehrenmitglieder: Schnupfer, Düsentrieb, Maurer und Putzfee

Vier neue Ehrenmitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung der Oldtimerfreunde Kirchberg (wir berichteten) vom Vorsitzendem Manfred Obermaier ernannt. Für jedes hatte er ein paar treffende und ebenso humorvolle Worte, bevor er die Urkunden überreichte.

Burgharting – Josef Sellmeier ist eins der ersten Mitglieder überhaupt. Er war schon beim Aufbau in Rauhfeld und später beim Heimatmuseum in Thal dabei. „Den Sepp hat man für alles brauchen können“, meinte Obermaier und lobte Sellmeiers angenehme, ruhige Art sowie seine hundertprozentige Zuverlässigkeit. Statt Feierabend-Bier gab’s bei ihm nach getaner Arbeit immer einen Spezi und Schnupftabak, verriet der Vorsitzende.

Franz Jobst ist eines der ersten zehn Mitglieder und seitdem sehr aktiv vorbei. Er sei immer eine große Stütze des Vereins gewesen. Beim Aufbau beider Museen habe er mit seinem Unimog fast alles transportiert. „Du bist der Daniel Düsentrieb des Museums“, würdigte ihn Obermaier, ein „genialer Tüftler, bei der Restaurierung macht ihm keiner was vor. Er bringt alles wieder zum Gehen.“ Das 17 Meter hohe Windrad und den Widder pflege er, und mit seiner selbst gebastelten Strickmaschine begeisterte er beim vergangenen Oldtimerwochenende alle. Nun ist auch er Ehrenmitglied.

Der Dritte im Bunde heißt Sepp Neuhäusler. Mit seinem Wissen und Können habe er das Museum unwahrscheinlich bereichert, erklärte der Vorsitzende. So habe Neuhäusler das böhmische Gewölbe in der Fletz gemauert, beim Rohbau und den Putzarbeiten mitgewirkt, sowie die Ziergiebel und Simse entlang des Museumbaus erstellt. „Beim Kapellenbau hat er eine Bildzeitung mit einer nackten Frau eingemauert. Der Herrgott wird ein Auge zudrücken“, meinte Obermaier schmunzelnd, denn die Engerl hätte früher ja auch nicht so viel angehabt.

Die „fleißige Biene“ des Museums sei Franziska „Fannerl“ Rutzmoser, erklärte Obermaier. Sie wurde ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt. Sie ist für alle Näharbeiten, den Museumsgarten und Kuchen backen zuständig und „kümmert sich perfekt um die Sauberkeit im Museum. Wenn alles blitzt, war’s Fannerl unterwegs.“ Auch wenn sie körperlich nicht die Größte sei, so habe sie Großes in den vergangenen zwei Jahrzehnten für den Verein geleistet, stellte der Vorsitzende heraus.

Birgit Lang

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