Alles an seinem Platz: Barth Pfanzelt bereitet die neue Wagnerei für den ersten Museums-Sonntag des Jahres vor.
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Alles an seinem Platz: Barth Pfanzelt bereitet die neue Wagnerei für den ersten Museums-Sonntag des Jahres vor.
Die Ausstellungsstücke stammen von den Wagnereien Hopf aus Niederstraubing, Söhl aus Kirchberg und Baldauf aus Wartenberg.
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Die Ausstellungsstücke stammen von den Wagnereien Hopf aus Niederstraubing, Söhl aus Kirchberg und Baldauf aus Wartenberg.
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Die Ausstellungsstücke stammen von den Wagnereien Hopf aus Niederstraubing, Söhl aus Kirchberg und Baldauf aus Wartenberg.
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Die Ausstellungsstücke stammen von den Wagnereien Hopf aus Niederstraubing, Söhl aus Kirchberg und Baldauf aus Wartenberg.
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Die Ausstellungsstücke stammen von den Wagnereien Hopf aus Niederstraubing, Söhl aus Kirchberg und Baldauf aus Wartenberg.
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Die Ausstellungsstücke stammen von den Wagnereien Hopf aus Niederstraubing, Söhl aus Kirchberg und Baldauf aus Wartenberg.
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Die Ausstellungsstücke stammen von den Wagnereien Hopf aus Niederstraubing, Söhl aus Kirchberg und Baldauf aus Wartenberg.
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Die Ausstellungsstücke stammen von den Wagnereien Hopf aus Niederstraubing, Söhl aus Kirchberg und Baldauf aus Wartenberg.

Saisonauftakt im Heimatmuseum Thal

Neue Wagnerei aus alten Exponaten

Die Wintermonate wurden von den Kirchberger Oldtimerfreunden wieder sinnvoll genutzt, um ihr Heimatmuseum in Thal um eine Attraktion zu erweitern. Am Sonntag, 7. Mai, von 13 bis 16 Uhr, ist zum Auftakt der Museums-Saison die neue Wagnerei zu begutachten.

Thal – Die Ausstellungsstücke stammen von den Wagnereien Hopf aus Niederstraubing, Söhl aus Kirchberg und Baldauf aus Wartenberg. Die Nachkommen haben sie dem Verein überlassen. Zusammengetragen wurden sie vom Vorstand, hier hat sich vor allem der langjährige Vorsitzende Barth Pfanzelt wieder einmal mächtig ins Zeug gelegt. Alles wurde von Vereinsmitgliedern restauriert, maßgeblich von Schmied Werner Zollner aus Eitting und Franz Jobst.

„Etliche Stunden haben sie schon dafür investiert“, verrät Pfanzelt. Beratend stand Alois Tremmel aus Wambach zur Seite. Er ist einer der noch wenigen Lebenden, die das Wagnerhandwerk gelernt und ausgeübt haben. „Der Beruf ist eigentlich schon ausgestorben und es war gar nicht so einfach, das ganze Sach zu kriegen“, meint Pfanzelt. Aber was sich dem Auge des Betrachters im Erdgeschoss des Stadls bietet, kann sich sehen lassen.

Es ist eine Drechselbank, noch mit Fußbetrieb, zu bestaunen, die wohl auf das 19. Jahrhundert zurückgeht. Aus der gleichen Zeit stammt eine Bandsäge, die schon mit einem Transmissionsantrieb ausgestattet ist und mit der das Holz rausgeschnitten wurde, das man für Wagen, Kutschen, Schlitten oder Eisstöcke benötigte. Eine Kombi-Maschinen-Drehbank mit Transmission und eine Hobelbank mit Handbohrmaschine, Marke Eigenbau, komplettieren dieses einst so wichtige Handwerk in der Ausstellung des Heimatmuseums.

In fast jedem Dorf gab es früher einen Wagner, oft zeugt der Hausname noch davon. „Als der Bedarf und die Nachfrage nachließen, haben viele Wagner umgestellt und sich auf Skier spezialisiert“, erklärt Pfanzelt und nennt beispielsweise die Skifabrik Holzner aus Moosen, von deren Skiern ein paar im ersten Stock des Stadls ausgestellt sind. Viele dieser Skiproduzenten konnten dem Druck aus Österreich auf Dauer nicht standhalten und verschwanden wieder.

Auch ein Eisstock, den sich der Wagner aus Hohenpolding selbst gedrechselt und dem der Schmied von Hohenpolding den Ring drauf gesetzt hat, ist zu sehen. „Die Wagner haben eng mit den Schmieden zusammen gearbeitet“, weiß Pfanzelt und betont, dass die Wagner „ganz genau arbeiten müssten“. Die eher groberen Holzarbeiten waren den Zimmerern überlassen.

Birgit Lang

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