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Renovierung abgeschlossen: Weihbischof Bernhard Haßlberger zelbrierte gestern den Festgottesdienst in der voll besetzten Schrödinger Pfarrkirche St. Nikolaus anlässlich der Wiedereröffnun g. 

Wiedereröffnung

Pfarrkirche Schröding erstrahlt in neuem Glanz

Mit einem feierlichen Gottesdienst mit Weihbischof Bernhard Haßlberger hat die Pfarrei Schröding zusammen mit dem ganzen Pfarrverband gestern die Wiedereröffnung der frisch renovierten Pfarrkirche in Schröding gefeiert. Nach der fast zweijährigen aufwendigen Renovierung erstrahlt St. Nikolaus endlich in neuem Glanz.

Von Monika Kronseder

Schröding – Mit der Orgelsolomesse von Wolfgang Amadeus Mozart umrahmten der Projektchor mit Orchester sowie Johanna Pfeiffer an der Orgel, unter Gesamtleitung von Christian Weber den Gottesdienst eindrucksvoll. Pfarrer Jacek Jamiolkowski stellte bei seiner Begrüßung die Frage in den Raum: „Was ist leichter: Eine Kirche als materiellen Bau neu herzurichten, oder die Kirche aus lebendigen Steinen, den Menschen, aufrecht zu erhalten?“ Er freue sich über das neu renovierte Gotteshaus. Es bleibe nun die Aufgabe, das Leben der Pfarrgemeinde mit neuer Begeisterung, neuer Freude und Engagement zu erfüllen.

Der Weihbischof war sichtlich erfreut über das Ergebnis der Renovierung. Er bedankte sich bei allen, die zur Wiederherstellung dieser schönen Kirche beigetragen haben – am Gaudete-Sonntag, was „Freu dich“ bedeute, dem 3. Sonntag im Advent. An dem Tag in der ernsten Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten, an dem die Kirche einen Tag der Freude feiere, so wie das auch in Schröding ein Tag der Freude sei, sagte der Weihbischof.

Bei den zahlreichen Dankesworten am Ende des Gottesdienstes kam neben Kirchenpfleger Klaus Reiter und Bürgermeister Hans Grandinger auch noch Architektin Karin Kreutzarek zu Wort: Die Pfarrkirche Schröding sei geprägt durch drei aneinandergefügte Baukörper aus unterschiedlichen Epochen, sagte sie. Bei der Renovierung sei die bestimmende Ausstattung aus der Barockzeit wieder zu neuem Glanz erweckt worden. Gleichzeitig würden durch die Neugestaltung unter der Empore und kleinere Veränderungen im Chorraum die Möglichkeit für neue Andachtsformen, Taufgottesdienste und Anspiele geschaffen. „So zeigt sich an diesem Gebäude wunderbar, dass Kirche in der Lage ist, Tradition zu bewahren und doch offen für neue Wege zu sein“, erklärte sie begeistert. Sie freue sich, dass das wunderschöne Gotteshaus jetzt auch tagsüber geöffnet sei, so dass man auch außerhalb der Gottesdienstzeiten seine ganz persönlichen Sorgen vor Gott bringen könne oder man sich einfach mal eine kurze Auszeit gönnen könne.

Rund 1,3 Millionen Euro hat die Renovierung insgesamt gekostet. Den Großteil der Kosten hat das Erzbistum München und Freising übernommen. Für gut 50 000 Euro müssen die Pfarrei beziehungsweise die Kirchenstiftung aufkommen.

Der letzte Gottesdienst vor der Renovierung war im Januar 2017 in der Pfarrkirche abgehalten worden, seitdem wurden die Messen in den Filialkirchen St. Martin Niederstraubing sowie St. Peter und Paul Kirchberg gefeiert oder wurden an den Feiertagen mit der Pfarrei Burgharting zusammengelegt (wir berichteten). Mit der Eröffnung ist der große Wunsch von Holzlandpfarrer Jamiolkowski in Erfüllung gegangen, dass die Christmette 2018 für die Schrödinger wieder in ihrer Pfarrkirche gefeiert werden kann. 

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