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Ungläubiges Staunen: Ein Besucher betrachtet interessiert die alten Bulldog-Modelle.

9. Oldtimerwochenende in Thal

Raritäten von Allgaier bis Zündapp

Das 9. Oldtimerwochenende am Heimatmuseum Thal bei Schröding ist gestern zu Ende gegangen – und war wieder ein großartiger Erfolg.

Thal – Wie schon am Donnerstag beim Oldtimertreffen waren auch gestern wieder viele Besucher nach Thal gekommen zum Bulldog- und Standmotorentreffen.

Die Oldtimerfreunde Kirchberg/Holzland freuten sich als Veranstalter riesig über den regen Andrang an Teilnehmern wie Besuchern den ganzen Tag über. Über 200 alte herrliche Blechkarossen und Gefährte aus gediegenem Stahl füllten das gesamte Gelände rund ums Heimatmuseum.

Die Besucher drängten sich zwischen den Fahrzeugen und staunten oft nicht schlecht, was früher so produziert wurde. Alles was Rang und Namen hat in der Welt der Landwirtschaftsmaschinen war vertreten, natürlich die herrlichen Lanz-Bulldogs, Deutz, Eicher, John Deere oder Schlüter, die Porsches unter den Traktoren, aber auch seltenere Hersteller wie Allgaier. Besonders fanden die Bulldog-Ungetüme Beachtung, wie ein John Deere 1520 mit 150 PS oder ein Schlüter Super 1500 TVL mit ebenfalls 150 PS unter der Motorhaube.

Umringt war auch der Schlüter-Motor HR160 Z. Diese Standmotoren wurden in den Jahren zwischen 1924 bis 1930 gebaut. Einfach herrlich zu sehen, wie die alten Geräte aus massivem Stahl auch heute noch funktionieren und laufen wie eine Eins. Das bunte Bild alter Ingenieurkunst und Technik längst vergangener Tage rundeten auch noch einige Oldtimer-Autos der Marken BMW und Mercedes ab. Auch Zweiräder waren noch zu besichtigen, von der legendären NSU Quickly und Zündapp-Modellen bis zu alten BMW. Die PS-Boliden auf zwei Rändern, wie die R25/3, hatten damals 13 PS.

Und wer noch nicht genug gesehen hatte, der konnte sich noch im Heimatmuseum umschauen, wie man anno dazumal lebte. Danach saßen die Besucher noch gemütlich im großen Biergarten, um die tollen Eindrücke bei einer frischen Mass Bier und einer deftigen Brotzeit zu bereden oder sich fachlich auszutauschen.

Hermann Weingartner

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