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Strom für die Heimatzeitung: Auch der DA-Reporter durfte während der jüngsten Gemeinderatssitzung vor dem Bürgerhaus „tanken“.

Stromtankstelle

Strohmaier macht das Holzland E-mobil

Gemeinderat Georg Strohmaier hat vor dem Bürgerhaus in Schröding eine Elektrotankstelle installiert.

Kirchberg – Saft für Elektroautos: In Schröding steht, wofür andernorts Zuschüsse des Freistaates Bayern und des Bundes fließen, Politiker sich beifallheischend vor den Kameras drängeln, wenn die Anlagen in Betrieb genommen werden. Gemeinderat Georg Strohmaier hat vor dem Bürgerhaus in Schröding eine Elektrotankstelle installiert. Und er macht überhaupt kein Aufhebens darum.

Wie alle, die mit Elektrotanstellen zu tun haben, kämpft auch Strohmaier mit dem Chaos der Bezahlsysteme. Drauflegen möchte er nicht gern. Aber auch Strohmaier weiß, dass das Durcheinander, bei dem man gefühlt für jede Elektro-Tankstelle eine eigene Karte braucht, ein ganz wesentlicher Hemmschuh bei der Verbreitung von Elektromobilität ist.

Der Kirchberger Gemeinderat gibt auch seine eigenen Karten aus und hat einfach mal einen Pauschalpreis auf die Säule geschrieben. Dafür kostet dann die einzelne Auto-Ladung wieder nichts. Simpler geht es fast nicht. Karten gibt es an seiner „richtigen“ Tankstelle, wie auf der Stromtanksäule weiter zu lesen ist.

Die „Lizenz zum Tanken“ ist dann ähnlich organisiert wie bei den Stadtwerken in Erding: Karte vor die Leseeinheit halten, dann erfolgt die Autorisierung. Zapfpunkt wählen wie nachts an der Automaten-Tanke, und Stecker rein. Strohmaier ist mit seiner Säule sogar besser als viele andere, hat er doch mehrere Steckersysteme im Angebot: „Typ 2“ und „Schuko“. Das ist bekanntermaßen das nächste Problem bei der Elektromobilität: Einheitliche Steckersyteme fehlen einfach.

Strohmaier gibt eine passende Antwort darauf. Neben der Säule ist überdies die Informationstafel des Gewerbevereins Holzland aufgestellt. Dessen Vorsitzender: Georg Strohmaier.  klk

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