Gemeinsam am Altar: Die evangelische Pfarrerin Ruth Nun und der katholische Pfarrer Josef Kriechbaumer. 

Gedenken an Luther

Kirchen verbindet mehr als sie trennt

In einem bewegenden Gottesdienst haben am Pfingstmontag evangelische und katholische Christen in der Pfarrkirche in Isen gemeinsam des Beginns der Reformation vor genau 500 Jahren gedacht.

Isen – Bisher wurden solche Jubiläen eher in Abgrenzung gegeneinander begangen. Jetzt sagte der katholische Dekan Josef Kriechbaumer in der Begrüßung: „Wir haben erkannt, dass das, was uns verbindet, viel größer ist als das, was uns trennt.“ So war der ganze Gottesdienst, der sich an einem Vorschlag der Liturgischen Arbeitsgruppe der lutherisch/römisch-katholischen Kommission für die Einheit orientierte, von der Dankbarkeit für den gemeinsamen Reichtum des christlichen Glaubens geprägt.

Reformation bedeute „Erneuerung“, sagte die evangelische Pfarrerin Ruth Nun in der Predigt und schlug einen Bogen von der befreienden Erfahrung Martin Luthers über die Bedeutung des Pfingstfestes zu heutigen Aufgaben beider christlicher Konfessionen, für die sie die Kraft des Heiligen Geistes benötigten.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom katholischen Kirchenchor Isen-Lengdorf unter der Leitung von Lorenz Gömbi, Bläsern der Blaskapelle Isen und Reinold Härtel an der Orgel.  (wl)

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