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Klo-Notstand an der A 94

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Immer mehr Brummi-Fahrer nutzen den Parkplatz an der A 94 nahe Pastetten. foto: herkner
Immer mehr Brummi-Fahrer nutzen den Parkplatz an der A 94 nahe Pastetten. foto: herkner

Pastetten - Der Parkplatz an der A 94 zwischen Forstinning und Pastetten wird immer öfter auch nachts von Lastwagenfahrern angesteuert. Aber Toiletten gibt’s keine.

n michael luxenburger

Pastetten - Wenn Auto- und Lastwagenfahrer mal müssen, dann können sie das am Parkplatz Holzfeld der A 94 nicht. Zumindest nicht auf einer Toilette. Denn eine derartige Anlage gibt es dort nicht. Da immer mehr Brummi-Piloten den Platz auch zum Übernachten nutzen, könnte das auf Dauer zum Problem werden.

„Stimmt“, sagt Markus Kreitmeier von der Autobahndirektion Oberbayern, „Darüber machen wir uns gerade Gedanken, der Fall wird diskutiert.“ Es sei sowieso vorgesehen, dass dort Toilettenhäuser - Kosten: rund 900 000 Euro - hinkommen. „Weil der Parkplatz so klein ist und anfangs so wenig angenommen wurde, hatten wir ursprünglich aber vor, die Toilettenanlagen erst zu bauen, wenn die Isentaltrasse fertig ist.“

Laut Kreitmeier sind die Vorarbeiten schon erledigt: „Wir haben Leerrohre für Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen verlegt, auch bei den Straßenquerungen.“ Nötig sind dann ein Stromanschluss aus Pastetten und etwa einen Kilometer lange Wasser- und Abwasserleitungen.

Allerdings denkt man bei der Autobahndirektion lieber zweimal nach, bevor an Parkplätzen Toilettenanlagen eingerichtet werden. Kreitmeier: „Der Unterhalt ist wahnsinnig aufwändig. Zm einen die Reinigung, zum anderen der Wasserbedarf. Die Toiletten haben eine Zwangsspülung, auch wenn sie nicht benutzt werden, damit das Wasser in den Leitungen nicht verkeimt. Dazu kommen noch die Schäden durch Vandalismus.“

Und warum stellt man dann nicht erst mal ein paar Dixi-Klos am Parkplatz auf? Kreitmeier: „Keine schlechte Idee.“ ml

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