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Stichwahl in Langenpreising: Showdown zwischen Strasser (FWG) und Melerowitz (CSU)

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Von: Markus Schwarzkugler

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Der längste Balken ist seiner: Josef Strasser deutet zufrieden auf sein Ergebnis von 46,25 Prozent. © Markus Schwarzkugler

Entscheidung um zwei Wochen vertagt: Das Bürgermeisterrennen in Langenpreising geht in die Stichwahl. Dann treffen Josef Strasser (FWG) und Leo Melerowitz (CSU) aufeinander. Auf der Strecke geblieben sind gestern bereits Anton Wollschläger (Grüne) und Hans Kaspera (SPD).

Langenpreising – Entscheidung um zwei Wochen vertagt: Das Bürgermeisterrennen in Langenpreising geht in die Stichwahl. Dann treffen Josef Strasser (FWG) und Leo Melerowitz (CSU) aufeinander. Auf der Strecke geblieben sind gestern bereits Anton Wollschläger (Grüne) und Hans Kaspera (SPD).

Dem Thron scheinbar ganz nahe ist Strasser. 709 Langenpreisinger haben für ihn votiert, das sind 46,3 Prozent. Allzu viel hat ihm zum Triumph im ersten Durchgang also nicht gefehlt. Melerowitz folgt mit 31,3 Prozent vor Wollschläger (21,0) und dem abgeschlagenen Kaspera (1,5).

„Bei vier Parteien ist das gut“, sagte Strasser über sein Ergebnis. „Ich hätte sogar gedacht, dass die Stimmen noch ausgeglichener verteilt sind.“ Dass die Grünen um Wollschläger stark sein würden, das habe er so erwartet. Und mit Melerowitz – das haben beide auch schon zuletzt betont – will er nun weiter ein faires Duell führen.

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Erst mal sacken lassen: Leo Melerowitz (l.) und sein Team nach der Wahl in der Langenpreisinger Pizzeria. © Markus Schwarzkugler

Das bestätigte auch Melerowitz, den unsere Zeitung in der Pizzeria antraf. „Ich hätte schon ein paar Prozent mehr erwartet“, meinte er nüchtern. Gefragt nach seinen Chancen, in der Stichwahl die 15 Prozent auf Strasser noch aufzuholen, meinte er: „Wir bleiben optimistisch.“

Einen Dank sprach Melerowitz seiner CSU-Mannschaft aus. „Wir haben gute Arbeit gemacht, ein super Team“, sagte er. „Fair und offen“ solle das Duell weitergehen. „Wir wollen ja die nächsten sechs Jahre zusammenarbeiten“, sagten Melerowitz und Strasser unisono. Und, wie es der Zufall so will, haben sich die beiden bei der Podiumsdiskussion unserer Zeitung vor kurzem ihren jetzt feststehenden Stichwahlgegner als ihren künftigen Vizebürgermeister gewünscht. Ein Posten, auf den beide nun freilich erst mal nicht scharf sind. Die Wahlbeteiligung lag übrigens bei 66,8 Prozent, vor sechs Jahren waren es noch 62,7 Prozent gewesen.

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