Die neuen Co-Geschäftsführer am Kreiskrankenhaus Erding: Dirk Last (l.) und Christian Maier. Foto: KKH Erding

Kreiskrankenhaus: Geschäftsführung wird erweitert

Erding - Der Umbau der Chefetage des Kreiskrankenhauses Erding ist in vollem Gange. Nun wurden Vorstandschef Dr. Joachim Ramming zwei Stellvertreter zur Seite gestellt.

Der Verwaltungsrat des Kreiskrankenhauses Erding meint es offensichtlich ernst, in der Klinik neue Führungsstrukturen aufzubauen. Nach dem Beschluss, Ärztlichen Direktor Professor Dr. Hans-Peter Emslander sowie Pflegedirektorin Gertrud Friess-Ott enger einzubinden (wir berichteten), wurde der Vorstand nun auf drei Personen vergrößert. Rammings Stellvertreter sind ab sofort Christian Maier und Dirk Last. Sie ersetzen Dr. Ingo Hüttner, der zum 1. April zum Sana-Konzern nach Stuttgart gewechselt ist.

Maier und Last sind mit dem Kreiskrankenhaus bestens vertraut, sie sind bis dato Bereichsleiter in der Einrichtung des Landkreises. Maier, bislang Chef der Finanzen und des Einkaufs, übernimmt nach Krankenhaus-Angaben die Kaufmännische Leitung. Der 39 Jahre alte Betriebswirt ist seit 1996 im Haus. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Unter anderem begleitete Maier den Rechtsformwandel der Klinik in ein Kommunalunternehmen. 2005 wurde ihm Prokura über die Tochtergesellschaft proMED erteilt.

Last ist für die Bereiche Medizin-Controlling und Patientenadministration verantwortlich. Als Leiter des Bereichs Medizinische Prozesse übernimmt er nun die medizinisch-organisatorischen Aufgaben, und damit das Tätigkeitsfeld Hüttners. Last kam ebenfalls 1996 an die Klinik, zunächst als Assistenzarzt in der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung von Professor Dr. Bernd-Josef Klose. Hier erwarb er seinen Facharzt. 2003 wechselte der 42 Jahre alte Vater dreier Kinder ins Medizin-Controlling. 2007 schloss er ein Zweitstudium der Gesundheitsökonomie ab.

Verwaltungsratschef und Landrat Martin Bayerstorfer kommentiert die Umstrukturierung mit den Worten: „Damit wird die Handlungsfähigkeit der Geschäftsführung auch in Zukunft sichergestellt.“ Auf Nachfrage unserer Zeitung sagt Ramming, die Nachbesetzung sei schon länger im Gespräch gewesen und kein erstes Ergebnis der Tätigkeit der Findungskommission. Ramming, der für Sana auch die Medicare am Flughafen managt, erklärt: „Wir stellen damit sicher, dass immer verantwortliche Personen im Hause sind.“ Ob Maier oder Last nach dem Auslaufen des Sana-Vertrags 2011 auf Rammings Position als Vorstandschef nachfolgen könnte, wurde im Verwaltungsrat noch nicht erörtert.

(Hans Moritz)

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