Gaben nützliche Tipps: (v. l.) August Groh (Kreisgeschäftsführer), Brigitte Murla (Kreisvorsitzende), Michael Klinger (Kreisfachberater Landratsamt Erding), Amalie Rust (Jugendleiterin Gartenbauverein St. Wolfgang) und Sabine Zosel (Landesverband). Foto: Weingartner

Kreisverband für Gartenbau und Landespflege

Groh empfiehlt: "Besser vernetzen, moderne Medien nutzen"

Eibach - Motivation und viele neue Ideen nahmen die Teilnehmer aus dem „Vorständler“-Seminar des Kreisverbandes für Gartenbau- und Landespflege Erding im Gasthaus Mayer in Eibach mit. Dies war das erfreuliche Fazit der Kreisvorsitzenden Brigitte Murla.

Die Seminarleitung oblag Sabine Zosel vom Landesverband für Gartenbau- und Landespflege. Sie vermittelte den neu gewählten sowie erfahrenen Vorstandsmitgliedern umfangreiche Informationen für ihre Vereinsarbeit. Zosel erläuterte unter anderem die umfangreiche Homepage ihres Landesverbandes und wie man diese im Vereinsalltag anwenden kann.

Einen Einblick in ihre Arbeit und Erfahrungen gab die Jugendleiterin des Gartenbauvereins St. Wolfgang, Amalie Rust. Die St. Wolfganger Jugendgruppe mit über 100 Mitgliedern ist mit die größte im Kreisverband. Ungeschönt erzählte Rust über gelungene Projekte, aber auch über schwierige Situationen mit Kindern und Jugendlichen, etwa bei Pflegeterminen im eigenen Kräuter- und Obstgarten.

August Groh, Vorsitzender des Gartenbauvereins Wartenberg und Geschäftsführer des Kreisverbandes, hatte für die aufmerksamen Zuhörer zahlreiche Tipps, wie man sich die Vereinsarbeit erleichtern könne. So empfahl Groh sich zu vernetzen, vor allem mit Vorstand und Mitgliedern, und dazu die modernen Medien zu nützen. Er führte vor, wie man vom Smartphone WhatsApp Nachrichten verschickt oder einen elektronischen Terminkalender und E-Mail nützt. Dazu zeigte Groh, wie sich Adressen und Telefonnummern auf Handy, Tablet und PC automatisch synchronisieren. Weiter schilderte er, wie man Vorstandskollegen und Mitglieder eines Vereins geschickt in die zahlreichen Aufgaben einbindet und so ein erfolgreiches Team bildet. Ohne Aufgabenverteilung könne man als Einzelner heute keinen Verein mehr führen. Aber das Wichtigste sei laut Groh: „Wenn du ein Amt übernimmst, musst du es gerne machen und davon überzeugt sein. Sonst lass es bleiben“.

Interessant war auch der Vortrag der ehemaligen Kreisfachberaterin Juliane Friedemann. Sie sprach über Bärenklau, Borkenkäfer und Co., Pflanzen und Tiere, die aus anderen Ländern eingewandert oder eingeschleppt wurden und nun für unsere heimische Natur oft ein großes Problem darstellten. „Diese so genannten Neophyten und Neozoen haben bei uns keinen natürlichen Gegenspieler, verdrängen heimische Arten und bedrohen im schlimmsten Fall die Gesundheit von uns Menschen“, warnte Friedemann.

Vorgestellt hat sich den Vereinsfunktionären der neue Kreisfachberater des Landkreises, Michael Klinger. Er ist künftig im ehemaligen Gebäude des Abwasserzweckverbandes in Altenerding erreichbar.

Hermann Weingartner

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