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Vor weiterem Verfall gerettet: Die Kümmerniskapelle. vam

Kümmerniskapelle bekommt neuen Platz

Pastetten - Das Bangen um die Pastettener Kümmerniskapelle hat ein Ende: Die Bürger haben genug Geld gespendet, damit sie versetzt werden kann.

Die Pastettener Bürger wollen ein Stück Heimatgeschichte erhalten: Sie haben insgesamt 24 585 Euro für die Umsetzung der Kümmerniskapelle gespendet. Das reicht, um mit den Planungen loslegen zu können.

Die Gemeinde selbst wollte eigentlich keinen Cent beisteuern. Nun fließen aber doch 5400 Euro aus kommunaler Hand. Das hat der Gemeinderat am Dienstagabend gegen drei Stimmen beschlossen. Dass sich die Gemeinde an den Kosten beteiligt, war Vorraussetzung dafür, dass auch das Amt für ländliche Entwicklung den Geldbeutel aufmacht. Aus Dorferneuerungsmitteln steuert es 50 Prozent bei, also 27 000 Euro.

Die anfangs angesetzten Kosten in Höhe von 64 000 Euro wurden inzwischen nach unten korrigiert. Es habe ein Missverständnis mit der Mehrwertsteuer gegeben, erklärte Architekt und Ratsmitglied Andreas Winner. Zudem habe man die Kostenschätzung anpassen können, „weil wir bei bestimmten Sachen wie den Außenanlagen mehr Eigenleistung einbringen wollen“, berichtete er. So könnten rund 10 000 Euro gespart werden.

Die geforderten Spenden in Höhe von 21 600 Euro - das entspricht 40 Prozent der Gesamtsumme - wurden erreicht. „Die Spendenfreudigkeit war sehr gut“, lobte Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger. Alleine nach dem jüngsten Bericht der Heimatzeitung über die Kapelle seien mehrere Zusagen über größere Geldsummen eingangen.

„Es ist eine tolle Sache, dass aus einer anfangs wilden Idee jetzt doch konkret was geworden ist“, sagte Winner. Er dankte allen Spendern und auch seinen Ratskollegen, dass sie hinter dem Projekt stehen und sich doch erweichen ließen, Geld beizusteuern.

Begeistert von der Resonanz und Spendenfreudigkeit war auch Vizebürgermeister Max Faltlhauser. „Als Kinder sind wir mit der Oma noch oft zur Kapelle rausgegangen. Jetzt sind alle Wege zu, kaum einer weiß noch, wie sie aussieht.“ Das wird sich nun ändern. Das Kirchlein wird an einem der Öffentlichkeit zugänglichen Ort wiederhergestellt. Wie früher soll die Kümmerniskapelle den Weg von Pastetten nach Poigenberg schmücken. Die Gemeinde will sie auf einer Grünfläche in der Freibachsiedlung aufbauen lassen.

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