Kaum noch eine S-Bahn fährt in München - Das sind die Ausweichmöglichkeiten

Kaum noch eine S-Bahn fährt in München - Das sind die Ausweichmöglichkeiten
Designer-Parade: Mit dabei beim Wettbewerb waren (vorne sitzend, v. l.) Regina Beck aus Dachau (Schmuckstück „Zwischen Tag und Nacht“), Sabine Erlacher aus Hubenstein (Wandobjekt „Begegnung zwischen Mensch und Natur“), Bärbel Menzel aus Iffeldorf (bemalter Seide „Koi Begegnung“), Sieger Harald Schwarzmoser (Stahlskulptur „Begegnung zwischen Mann und Frau“), Herbert Oberhofer aus Taufkirchen (Mobile „Begegnung im Wind“); (Mitte, v. l.) Bürgermeister Franz Hofstetter, Maria Weber aus Dorfen (Gemälde „Sehnsucht“), Publikums- Preisträgerin Doris Wego aus Taufkirchen (Acryl auf Leinwand „Zuversicht berührt“); (hinten, v. l.) Veranstalterin Anneli Lipfert, Angelika Filthaut aus Schönau (Skulptur „Gespräch“), Herbert Wiesner aus Waldkirchen (Holzskulptur „Zugbrücke“) und Leander Wennige aus Moosburg (Skulptur aus Stahl und Bronze „Begegnung“). Foto: Lang

Kunst ist, wenn sich zwei Eisenrohre begegnen

Taufkirchen - Zwei Eisenrohre haben das Rennen gemacht. Was es mit dieser Stahlskulptur auf sich habe, fragte Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter den Gewinner des Designpreises 2011 bei der Verleihung im Bürgersaal.

Das Thema lautete heuer „Begegnung“. Aus der Reserve locken konnte er mit seiner provokanten Frage Harald Schwarzmoser allerdings nicht. „Begegnung von Mann und Frau“ untertitelte der Buchbacher seine Arbeit, die aus zwei Elementen aus rostig-schwarzem Stahl mit polierter Edelstahlkugel obenauf besteht. Die beiden Rohre sind mit zwei ineinander verschlungenen, rostigen Ringen im oberen Viertel verbunden. Diese sollen die Begegnung von Mann und Frau, eng verschlungen mit ihren Armen, wie Eheringe, symbolisieren.

Der Publikumspreis ging an die Taufkirchenerin Doris Wego. Sie hatte zwei alte, sich küssende Menschen mit Acryl auf Leinwand gemalt und ihrem Bild den Namen „Zuversicht berührt“ gegeben. Und das Motiv berührte die Besucher der Ausstellung im Rathaus dann auch.

Anneli Lipfert, die zusammen mit der Gemeinde seit acht Jahren den Markt für Kultur und Handwerk im Wasserschloss veranstaltet und die auch den Designwettbewerb ins Leben gerufen hat, der parallel zum Markt alle zwei Jahre ausgelobt wird, stellte die zehn Kunstschaffenden vor. Hofstetter dankte der Rosenheimer Veranstalterin, die den kulturellen Jahresreigen in Taufkirchen bereichere.

Lipfert erinnerte sich an die Anfänge. „Aus der ersten Begegnung vor neun Jahren ist was ganz Wunderbares geworden“, meinte sie. Wie aus Taufkirchen ein Ort der Begegnung geworden sei, so habe das Thema für sie große Bedeutung. 18 Arbeiten wurden eingereicht, zehn von einer Vorjury ausgewählt.

(mel)

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