Prall gefüllt sind die Sammelalben von Peter Müller. Foto: dm

Kunst auf 46 Quadratzentimetern

Dorfen - Erst im Jahr 1990 ist Peter Müller aus Dorfen auf die Telefonkartenkarten mit Chip aufmerksam geworden. Seither sammelt er sie mit Leidenschaft.

Gerade die älteren Karten, die ihm fehlten, haben heute einen besonders hohen Wert. So kann es schon mal sein, dass Müller für eine Karte bis zu 750 Euro investiert. Auch gesundheitlich ist Müller seine Sammelleidenschaft zugute gekommen: „Irgendwann habe ich mir gesagt, entweder ich rauche, oder ich sammle Telefonkarten. Beides zusammen war einfach zu teuer“, erzählt der ehemalige Polizist und lacht.

Unter den über 10 000 Telefonkarten von der Telekom und vielen Firmen sowie aus dem Ausland, die Müller schon lange nicht mehr zählt, finden sich auch einige Raritäten: Zum Beispiel eine Karte mit Magnetstreifen von 1984. Kunst auf 46 Quadratzentimetern gab es aber erst ab 1988, als die ersten Karten mit Bildern erschienen. „Vorher waren die nicht so schön, deshalb hat die ersten Karten auch kaum jemand gesammelt.“ (dm)

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