Bürgermeister Peter Deimel freut sich aufs Gemeindejubiläum. 

Das Jahr 2017 in Langenpreising

Der Baisch-Weiher wird verkauft

Die Entwicklung von Wohngebieten gehört zu den Aufgaben des Gemeinderats Langenpreising. Eine Möglichkeit ist neben dem Langenpreisinger Badeweiher.

Langenpreising – Wohnbaulandbeschaffung und Ausweisung von Gewerbeflächen stehen bei den Planungen für 2017 für Langenpreising ganz oben auf der Agenda. Bürgermeister Peter Deimel nannte in einem Gespräch mit der Heimatzeitung diese Arbeitsschwerpunkte als erstes.

Für den Mann, der aus der Wirtschaft kommt, gibt es klare Meilensteine, wie man das dort nennt: erstens die vorbereitende Bauleitplanung für die Erweiterung des Gewerbegebietes Straßäcker und zweitens die Planung weiterer Wohnbauflächen.

Dafür hat die Gemeinde nach seinen Worten sogar zwei Optionen: die Fläche neben dem Baisch-Weiher, der zum Verkauf ausgeschrieben ist, und die Fläche Richtung Kanaltunnel auf der rechten Seite, wo die Gemeinde nach seinen Worten bereits einen Kaufvertrag habe schließen können. Jetzt müsse eben der Flächennutzungsplan angepasst werden, sagte er.

Wie immer, wenn es um Gewerbegrund geht, drängt die Zeit. „Es sind Interessenten da, und die könnten für die Gemeinde durchaus interessant sein“, so der Bürgermeister, der wegen der laufenden Gespräche noch nicht ins Detail gehen konnte.

„Die Schule, das läuft“, meinte der Gemeindechef weiter und stellte das Millionenprojekt, das den Haushalt 2017 dominiert, schon gedanklich hinten an. Wie berichtet, ist der Kostenrahmen eingehalten, der Zeitplan lässt sich noch einhalten.

Was aber noch vorangebracht werden muss, ist die Dorferneuerung. Hier steht eine öffentliche Versammlung mit dem Planer an. „Dem schulde ich noch einen Anruf“, bekannte Deimel. Im Frühjahr soll es weitere Schritte geben, aber zunächst soll der Gemeinderat in einer nichtöffentlichen Sitzung mit dem Planer reden können.

Was viel Arbeit machen wird, ist das Gemeindejubiläum. Zusätzlich zur Ortschronik werde wohl noch ein Buch erscheinen, das sich mit der Gemeindegeschichte befasst, kündigte der Bürgermeister an. „Ich habe das Manuskript in einem Rutsch durchgelesen“, rührte er schon mal die Werbetrommel. Es werde um die Zeit der Bajuwaren, das Hochmittelalter gehen. Was die Gemeindegeschichte angeht deutete er an, dass seine Familie selbst einiges werde beitragen können, schließlich habe sein Vater die im Unterwirt untergebrachten Kriegsgefangenen zeitweise bewachen müssen. Er freue sich, dass seine Familie ein teilweise ausgezeichnetes Verhältnis zu diesen Menschen habe aufbauen und erhalten können.

Was den beliebten Baisch-Weiher selbst angeht, hat der Gemeinderat nach den Worten des Bürgermeisters wohl sogar schon recht bald Beratungen aufzunehmen und eine Entscheidung herbeizuführen. Schon in der Hauptversammlung des Angelsportvereins hatte das der Gemeindechef angesprochen, weil die Fischereirechte ebenfalls Thema werden.

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