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Der Langenpreisinger Bauwagen könnte bald wieder ein Ort für den Jugendtreff sein.

Jugendtreff

Der Bauwagen hat eine Zukunft

Langenpreising - Die Jugendlichen in Langenpreising können aufatmen: Schon Ende diesen Monats könnte ein neuer Ort für den Bauwagen gefunden sein.

Jugendreferentin Natalie Kienmüller-Stadler (FW) ist guter Dinge. Sie hofft, dass zur Sitzung des Gemeinderats am 26. April eine Nutzungsvereinbarung über ein gemeindeeigenes Grundstück für das Aufstellen des Bauwagens als Jugendtreff vorgelegt werden kann. Das wäre eine Problemlösung in Rekordzeit. Nur acht Wochen nach Bekanntwerden hätte der Langenpreisinger Jugendtreff wieder eine neue Heimat.

In diesen Tagen fand eine weitere interne Besprechung mit einer Expertin vom Kreisjugendring statt: Simone Gutmann hatte schon im Gemeinderat über die rechtlichen Grundlagen eines solchen Vorhabens informiert. Seitdem ist hinter den Kulissen viel passiert: Ein Grundstück, das der Gemeinde gehört, und wo sich so etwas machen ließe, ist vielleicht auch schon gefunden. Ob es allerdings das richtige ist, werde derzeit noch geprüft, sagte die Jugendreferentin der Heimatzeitung. Darum wolle sie da noch nichts offiziell machen.

In der jüngsten öffentlichen Sitzung des Rats war von einem Gelände bei einem ehemaligen Kiesabbau die Rede. Die Jugendreferentin besteht aber darauf, dass das auch vom Gemeindetag und anderen angeschaut wird, um auf der sicheren Seite zu sein. Das habe auch damit zu tun, dass sie nicht vorzeitig falsche Hoffnungen wecken wolle.

Bei der aktuellen Besprechung sei es um die Einzelheiten einer solchen Nutzungsvereinbarung gegangen. Für diese gebe es kein Muster, hat Simone Gutmann dem Gemeinderat gesagt. Da gehe es um viele individuelle Details in der Gemeinde.

Die jungen Leute, die ihren Treffpunkt gern wieder aufbauen würden, haben Kredit in der Gemeinde: Sie hatten das Gelände rund um ihren Bauwagen derart gut in Ordnung gehalten, dass selbst die erfahrene Pädagogin des Kreisjugendrings überrascht war. Der Bauwagen musste aber, wie berichtet, weggebracht werden, weil es naturschutzrechtliche Probleme gab. Das hatte zu einem Eingreifen der beiden Jugendreferenten Natalie Kienmüller-Stadler und Lena Straßer geführt und zu einer engagierten Debatte im Gemeinderat.

Derzeit steht der Bauwagen auf dem Gelände eines Landwirts, der den Platz zur Verfügung gestellt hat. Nur als Jugendtreff genutzt werden kann er dort nicht. klk

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