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Strahlend stellten sich die Wallfahrer zum Gruppenbild. Pfarrer Gregor Bartkowski (l.) hatte die Fußwallfahrt nach Altötting im Jahr 2005 ins Leben gerufen. 

Wallfahrt nach Altötting

Betend und singend durch Gottes schöne Natur

In diesem Jahr waren auch viele junge Wallfahrer mit dabei.

LangenpreisingBei bestem Wetter haben sich 70 Pilger aus dem gesamten Pfarrverband und der umliegenden Pfarreien von Langenpreising aus auf den Weg zur Gnadenkapelle nach Altötting gemacht. Pfarrer Gregor Bartkowski hatte die bereits zum 14. Mal durchgeführte Fußwallfahrt im Jahr 2005 ins Leben gerufen.

Es waren wieder einmal zwei besonders intensive, bewegende und wunderbare Tage zum Auftanken, berichteten Teilnehmer. Unterwegs begegneten die Pilger immer wieder netten Mitmenschen, die winkten oder ihre Toiletten aufsperrten, aber auch Wirtsleuten mit einem Herz für Wallfahrer. Besonders freute es Pfarrer Bartkowski, dass in diesem Jahr viele junge Wallfahrer dabei waren. Bereits zum achten Mal schloss sich Landrat Martin Bayerstorfer der Pilgerschar an.

Nach dem Wallfahrtssegen machten sich die Wallfahrer am Freitag früh unter Glockengeläut über Wartenberg und Auerbach auf ins schöne Holzland. Über Wald- und Feldwege marschierte man betend und singend über Taufkirchen nach Stephanskirchen, das man nach einem rund 44 Kilometer langen Fußmarsch erreichte. Mit dem Bus ging es dann wieder zurück in die Heimat. Am Samstag in der Früh versammelte man sich wieder am Busparkplatz, um erneut zum Ausgangspunkt zu fahren. Die Wallfahrt ging jetzt weiter über Mettenheim Richtung Mühldorf. Auf dem letzten Abschnitt pilgerten die Gläubigen auf dem Kreuzweg entlang bis nach Altötting, wo sie Gläubigen um die Gnadenkapelle am Kapellenplatz zogen. Anschließend traf man sich zum gemeinsamen Gottesdienst in der neu renovierten Bruder-Konrad-Kirche, den Pfarrer Bartkowski zelebrierte.

Die Wallfahrt wurde von Bartkowski und Pfarrsekretärin Brigitte Beibl bestens organisiert. Ein Versorgungsfahrzeug mit Getränken und Brotzeit, das Johann Hacker führte, begleitete die Pilger. Das Pilgerkreuz, ein vertrauter Anblick für die Wallfahrer und alle, denen sie auf dem Weg begegnen, hat an beiden Tagen Martin Bauer getragen.  sys

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