+
So sieht erfolgreiche Mitgliederwerbung aus: Andreas Widl mit dem Zustorfer Bierfuizl-Formular.  

Jahreshauptversammlung

Bierfuizl-Kampagne lockt neue Krieger an

Die Bierfuizl-Kampagne des Krieger-, Soldaten- und Kameradschaftsvereins Zustorf hat den Abwärtstrend gebrochen: Dank der Beitrittserklärungen in Bierdeckel-Form ist 2017 die Zahl der Mitglieder von 90 auf 95 gestiegen. Das war eine der zentralen Botschaften in der Hauptversammlung am Sonntag im Gasthaus Lintsche. Schriftführer Josef Buchner hielt den Bierdeckel hoch: „Wir haben jetzt nur noch diese Form, und die ist sehr erfolgreich.“

Zustorf – „Wir wollen wieder die 100 Mitglieder“, sagte Vorsitzender Andreas Widl auf Nachfrage. Ob das Ziel erreicht wurde, werde man dann bei der nächsten Hauptversammlung sehen.

Auch die sonstige Bilanz des Traditionsvereins kann sich sehen lassen. „Ihr Zustorfer habt ein Kriegerdenkmal, wie ich es mir vorstelle“, lobte Bürgermeister Peter Deimel in seinem Grußwort. Die Gemeinde hatte die Gedenkstätte auf Antrag des Vereins mit erheblichem Aufwand saniert: Die Oberfläche wurde gereinigt, die Inschrift erneuert. Das Bronzerelief wurde erneuert und das Denkmal in den originalen Zustand versetzt. 6500 Euro steuerte die Gemeinde bei, die Bepflanzung übernahm der Verein. Über noch ausstehende Restarbeiten will sich der Vorsitzende mit der Pfarrgemeinde noch ins Benehmen setzen. Hier würden noch Vereinsmitglieder tätig werden, kündigte Widl an.

Die Aktivitäten 2017, insbesondere die Teilnahme an der 1250-Jahr-Feier, waren dem Bürgermeister ein Extra-Lob wert. Einen Beitrag für die Gemeindechronik soll es noch geben. Die eigene Fahne wurde „einer Auffrischungskur unterzogen“, berichtete Schriftführer Josef Buchner. Trotz der vielen Investitionen konnte die Kasse leicht positiv abschließen, so dass bei den Mitgliedern auch hier keine Fragen aufkamen.

Heuer wollen die Krieger beim Jubiläum des SV Zustorf eine eigene Fußballmannschaft stellen. „Der Verein hat 95 Mitglieder, da muss doch was zusammengehen“, rief Widl aus. Neben den genannten Baumaßnahmen am Kriegerdenkmal hat der Verein im laufenden Jahr keine großen Pläne, sieht man mal von den Traditionsveranstaltungen wie „100-Dicke-Fest“ und Kriegerjahrtag ab. Über einen Ausflug wird allerdings nachgedacht.    klk

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Ich lebe meinen Traum!“
Farbe, Licht und nackte Füße – das zeichnet das Bühnenbild der Musikerin Ama Pola bei ihrem CD-Release aus. Vor 200 Leuten stellte die Berglernerin ihre eigene Musik vor.
„Ich lebe meinen Traum!“
„Eine tote Innenstadt kann keiner wollen“
Die Digitalisierung stellt unsere Welt auf den Kopf. Neue Jobs, neue Geschäftsmodelle, neue Hobbys, Hoffnungen und Ängste – der Wandel ist überall spürbar. Wie verändert …
„Eine tote Innenstadt kann keiner wollen“
Asyl: Der Gang der Geschichte gibt dem Landrat Recht
Markus Söder steuert beim Thema Asyl nach. Er verfolgt eine Politik, die in Erding die Handschrift von Landrat Martin Bayerstorfer trägt, meint Redaktionsleiter Hans …
Asyl: Der Gang der Geschichte gibt dem Landrat Recht
Zäune und Gartenhäusl: Stadt kapituliert
Anarchie in Altenerding Süd: In der Siedlung, in der die Straßen die Namen bayerischer Berge tragen, schert sich das Gros bei Zäunen, Einfriedungen und Gartenhäuschen …
Zäune und Gartenhäusl: Stadt kapituliert

Kommentare