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Will Bürgermeister werden: Hans Kaspera (SPD). 

Kommunalwahl 2020

Hans Kaspera (SPD): Vierter Bürgermeisterkandidat für Langenpreising

Ein weiterer Bürgermeisterkandidat für Langenpreising: Hans Kaspera (SPD) will Anfang Januar eine Aufstellungsversammlung halten und offiziell kandidieren.

LangenpreisingIn Langenpreising gibt es einen vierten Bürgermeisterkandidaten: Hans Kasperas Hut liegt zwar noch nicht offiziell im Ring, aber er hat ihn schon mal in der Wurfhand: Für den 7. Januar plant der Sozialdemokrat eine Aufstellungsversammlung. Er sagte der Heimatzeitung, dass er ernsthaft vorhabe, anzutreten.

Kaspera ist am 16. Februar 1964 geboren, ledig, und Fertigungsfachmann bei BMW in Landshut. Der ehemalige Feuerwehrkommandant, amtierende Gemeinderat und als solcher seinerzeit im Festausschuss für das Gemeindejubiläum einer der aktivsten, will wegen der Zukunftsfähigkeit eine möglichst junge Liste und ruft auf: „Wer will Langenpreisings Zukunft mitgestalten?“ Das macht für die SPD Sinn, denn Fraktionskollege Andreas Steiner, früherer Vizebürgermeister, sagte unabhängig davon, dass er nicht mehr antreten möchte.

Gemeinderatsliste: Weil Kaspera spät dran ist, „ist es natürlich schwieriger“, Kandidaten zu finden

Kaspera weiß, dass er spät dran ist. „Ich war jetzt einige Monate im Ausland, von da aus ist natürlich nichts gegangen“, sagte er zur Erklärung.

Einige Gemeinderatskandidaten habe er schon, ließ er durchblicken. „Wir suchen noch. Dadurch, dass wir später dran sind als die anderen, ist es natürlich schwieriger.“ Entsprechend seiner jungen Zielgruppe sind die Informationskanäle: So ist Hans Kaspera bei „Facebook“ zu finden, aber auch bei „Whatsapp“ unter (01 79) 6 96 29 71. Hier sei auch schon eine Gruppe eingerichtet. „Dann sind immer alle auf dem gleichen Informationsstand.“

Auch die ersten thematischen Schwerpunkte hat er schon mal festgelegt, wollte diese Liste aber ausdrücklich nicht als abgeschlossen ansehen: „Wohnen wird klarer Schwerpunkt, aber auch Soziales. Ich denke, da sind wir in Langenpreising hinten dran.“ Und dann wolle er an dem Thema „DHL-Halle“ dranbleiben, denn: „Ich fürchte, das ist immer noch nicht ganz vom Tisch.“ Auch wolle er die Bemühungen, die Autobahnraststätte doch noch abzuwenden, nicht aufgeben. Er sei dankbar für die Unterstützung von Andreas Steiner, bemerkte er weiter. 

Klaus Kuhn

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