Holger Scheiding, Jugendreferent
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Holger Scheiding, Jugendreferent

Erstes Jugendforum im Frühjahr

Auch Langenpreising gibt dem Nachwuchs eine Stimme

Die Gemeinde Langenpreising folgt dem Fraunberger und Wartenberger Beispiel und veranstaltet im Frühjahr 2021 ein Jugendforum. Das hat der Gemeinderat am Dienstag einstimmig beschlossen.

Langenpreising – Die Initiative ging von den Jugendreferenten Natalie Kienmüller-Stadler (FWG) und Holger Scheiding (CSU) aus. Beide hatten einen Antrag an den Gemeinderat gestellt, wo nun Scheiding die Vorstellung des Projekts übernahm. Das Treffen im kommenden Frühjahr bezeichnete er ausdrücklich als Auftaktveranstaltung und wünschte sich, dass dazu vielleicht sogar ein Drittel der Zielgruppe kommen könnte.

Diese Zielgruppe sind für die Initiatoren die Langenpreisinger im Alter von elf bis 17 Jahren. Wie die Wartenberger VG-Nachbarn auch schon, wollen die beiden Jugendreferenten mit dem Kreisjugendring zusammenarbeiten. „Da fangen wir nicht bei Null an.“ Scheiding setzt auf die Erfahrung der Verantwortlichen dort.

Ergebnisse gibt’s vorab noch nicht. In Wartenberg war bekanntlich die Nutzung des Jugendraumes auch für andere Altersgruppen eines der zentralen Themen. Scheiding: „Das muss bei uns nicht so rauskommen.“ Ausdrücklich sei gewünscht, dass es nicht bei dieser einen Veranstaltung bleibe. Das war auch in Wartenberg nicht anders.

Scheiding und Kienmüller-Stadler jedoch wollen noch mehr: „Dann kann das ein dauerhafter Prozess werden.“ Die Jugendlichen sollen zur Eigeninitiative ermutigt werden. In den Haushalt des kommenden Jahres sollen dafür voraussichtlich 1000 Euro eingestellt werden, und sei es nur dafür, Jugendliche, die wünschenswerterweise in großer Zahl kommen, auch ein wenig zu bewirten.

Bürgermeister Josef Straßer (FWG) begrüßte die Initiative: „Wir sollten auf die Jugend zugehen. So Sachen sind wichtig.“ Auch er behandelte das Thema ergebnisoffen, was die Wünsche der genannten Zielgruppe angeht: „Die wollen gar nicht so viel. Das sind keine Träumer.“

Kienmüller-Stadler ergänzte den Vortrag ihres Kollegen: „Es geht darum, der Jugend mal eine Stimme zu geben. Das ist wichtig. Nur müssen wir alle dahinter stehen. Wir müssen alle dafür Werbung machen.“ Wichtig sei, die Vereine einzubinden. Und so schloss sie mit dem dringenden Appell: „Zieht alle an einem Strang!“ Rathaus-Vize Leo Melerowitz (CSU) bat dringend um Zustimmung zu diesem Projekt, damit hier langsam etwas aufgebaut werden könne. Diese Zustimmung erging einstimmig.

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