Nicht ungefährlich ist die Kreuzung im Bereich des Schmankerlhofs Oberwirt in Langenpreising. Die Gemeinde hat zwar nur wenig Einfluss, Bürgermeister Josef Straßer hofft jedoch auf eine Querungshilfe, die eine Entspannung der Situation zur Folge haben könnte. „Jedes Kind ist wichtig“, stellt Straßer klipp und klar fest.
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Nicht ungefährlich ist die Kreuzung im Bereich des Schmankerlhofs Oberwirt in Langenpreising. Die Gemeinde hat zwar nur wenig Einfluss, Bürgermeister Josef Straßer hofft jedoch auf eine Querungshilfe, die eine Entspannung der Situation zur Folge haben könnte. „Jedes Kind ist wichtig“, stellt Straßer klipp und klar fest.

Bereich am Oberwirt: Bürgermeister Josef Straßer will Brennpunkte entschärfen

„Die dümmste Kreuzung von Langenpreising“

In Langenpreising gibt es offenbar einige gefährliche Straßen. Bürgermeister Josef Straßer listetete sie im Gemeinderat auf und diskutierte über Lösungsmöglichkeiten.

Langenpreising – Auf den Straßen in der Gemeinde Langenpreising lauert so manche Gefahr. Der Gemeinderat wird mit Verkehrsfragen im gerade angelaufenen Jahr einiges zu tun haben. Einen Vorgeschmack gab es nun in der öffentlichen Sitzung des Gremiums, in der Bürgermeister Josef Straßer gleich einen ganzen Schwung von Brennpunkten auflistete.

Der Gemeindechef berichtete von einem Treffen mit einer Elterngruppe mit dem Titel „Sicherer Schulweg für Kinder“, der der Bereich beim Oberwirt auf den Nägeln brennt. Straßer äußerte Verständnis dafür: „Das ist die dümmste Kreuzung von ganz Langenpreising.“ Zählungen seien gemacht worden. Das Ergebnis: an einem Tag seien es 12, an einem anderen 18 Kinder auf dem Schulweg gewesen. „Das ist nicht erschreckend viel, aber jedes Kind ist wichtig“, betonte der Bürgermeister, der sich auf die Suche nach Lösungsmöglichkeiten gemacht hat.

Weil es übergeordnete Straßen sind, hat die Gemeinde nur bedingt Einflussmöglichkeiten. Straßer meinte, dass vielleicht eine Querungshilfe, egal welcher Bauart, eine Entspannung bringen könnte, sprach aber auch ganz grob von einer Änderung der Verkehrsführung von Zustorf her. Die Zählung habe eben auch einen erheblichen Fahrzeugverkehr ergeben. Weitere Gespräche sind Straßer zufolge geplant.

„Wir waren auch beim Senftl“, fuhr der Gemeindechef fort. Dass dort mit Tempo 80 gefahren werden dürfe, weiter Richtung Wartenberg aber die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h festgesetzt sei, will ihm nicht in den Kopf. Zumal es dort Abzweigungen nicht nur nach Langenpreising hinein, sondern eben auch zum Autohaus und später ins Gewerbegebiet gebe. „Wir werden da dran bleiben“, kündigte Straßer an.

Einen verkehrsberuhigten Bereich fordern derweil rund zehn Anwohner am Hardter Weg in Zustorf. Parkmöglichkeiten müssten dann auf der Straße kenntlich gemacht werden.

Getroffen hat sich der Bürgermeister auch mit Anwohnern am Hardter Weg in Zustorf. Dort bestehe der Wunsch nach einer verkehrsberuhigten Zone mit eingezeichneten Parkplätzen. Immerhin seien es zehn Anwohner gewesen, die sich zusammengetan hätten.

Straßer hat die Erfahrung aller Verkehrsplaner gemacht, als er versuchte, diese Parkmöglichkeiten irgendwie darzustellen. „Das ist gar nicht so einfach. Da ist dann eine Einfahrt, da fährt der raus. Da bleibt nicht viel.“ Und so nutzte der Bürgermeister die Sitzung des Gemeinderats, um in dieser Frage um Geduld zu bitten. Würde ein verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen, müssten die Parkplätze klar definiert werden.

Klaus Kuhn

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