Disput um Spielstraßen im Baugebiet 

„Wer hat das verbockt?“

Offenbar gibt es Widersprüche zwischen Bebauungsplan und Erschließungsplanung für das Neubaugebiet Thenner-See-Straße in Langenpreising.

LangenpreisingDer Bebauungsplan sieht die Stichstraßen als Spielstraßen vor. Dies ist aber wohl nicht ausreichend berücksichtigt.

Der Gemeinderat beriet jetzt, wie das nachgeholt werden kann. Die Verwaltung unterbreitete zwei Vorschläge: Einmal könne der Gehweg abgesenkt fortgeführt und durch Granitpflaster kenntlich gemacht werden. Dies würde aber mehr als 16 000 Euro kosten und den Geräuschpegel erhöhen. Mit rund 5300 Euro deutlich preisgünstiger ist die Absetzung dieses Bereiches durch rot eingefärbten Asphalt.

Max Danner (Freie Wähler) reagierte verärgert: „Wer hat das verbockt?“ Eine Antwort erhielt er nicht, wohl aber die Warnung von Theresa Wannisch vom Bauamt: „Wenn Sie keine Spielstraße ausweisen, müssen Sie den Bebauungsplan ändern.“

Natalie Kienmüller-Stadler (Freie Wähler) nahm den Vorschlag der Verwaltung auseinander: „Ich bin seit zwölf Jahren Tiefbautechnikerin. Sie können mir nicht erzählen, dass das wirtschaftlich darstellbar ist. Der farbige Asphalt muss im Handeinbau gemacht werden. Keiner wird für so ein kurzes Stück den Fertiger komplett umrüsten.“

Die Vorlage fiel schließlich durch. Josef Buchner (Freie Wähler) befürchtete, dass die Stichstraßen komplett zugeparkt werden. Kein Mensch könne dort schnell fahren. Eine Entscheidung fiel noch nicht. klk

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