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Symbolbild: So sieht eine bereits vollendete Photovoltaik-Anlage aus. Beispiel stammt aus dem Energie- und Klimaschutzkonzept Liegenschaften Baden-Württemberg.

Erneuerbare Energien

Langenpreisinger Hauptausschuss diskutiert: Photovoltaik auf der Kläranlage?

In der Gemeinde Langenpreising wird vermehrt über die Nutzung erneuerbarer Energien nachgedacht. Aktuell wird über den Bau einer Photovoltaik-Anlage diskutiert.

Langenpreising – In der Sitzung des Hauptausschusses, bei der der Energiebedarf der Kläranlage unangenehm aufgefallen war, hatten gleich mehrere Räte den Gedanken, auf der Kläranlage eine Photovoltaik-Anlage zu installieren und diese mit einem Speicher auszustatten, um damit die gemeindeeigene Anlage wirtschaftlicher zu betreiben.

Darüber hinaus wurde ein völlig neuer Vorschlag diskutiert: Es gibt Wasserkraft im Gemeindegebiet. Im Bereich Deutlmoos könnte das nach Meinung von Bürgermeister Peter Deimel (FWG) wirtschaftlich sein. Man habe dort eine nutzbare Fallhöhe, die den Einbau einer Turbine gestatten könnte. Hinzu komme eine ordentliche Wassermenge von zwei Kubikmetern pro Sekunde. Der Physiker rechnete vor, dass dabei eine Leistung von 15 Kilowatt rund um die Uhr bereitgestellt werden könnte.

Das Thema könnte für den neuen Gemeinderat zur Aufgabe werden. Deimel machte deutlich, dass er selbst die Nutzung der Wasserkraft nicht mehr angehen werde. Wird nämlich ein solches kleines Wasserkraftwerk ernsthaft in Erwägung gezogen, ist das mit diversen Maßnahmen verbunden, bis hin dazu, dass auch eine Fischtreppe und dergleichen realisiert werden muss.  

Klaus Kuhn

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