Thomas Metz
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Der neue Kreisbrandmeister Thomas Metz

Thomas Metz ist neuer Kreisbrandmeister

„Feuerwehr ist mein Leben“

Thomas Metz, bisher Zweiter Vorsitzender der Feuerwehr Langenpreising, ist auf Vorschlag der Feuerwehr Thalheim zum Gebietskreisbrandmeister und damit, wie bereits berichtet, zum Nachfolger von Franz Ganslmaier ernannt worden. Sowohl beruflich als auch im Ehrenamt ziehen sich die Feuerwehr und der Rettungsdienst wie ein roter Faden durch seinen Lebenslauf.

Langenpreising - Nach Stationen bei Werkfeuerwehr und Rettungsdienst arbeitet er nun als Schichtleiter in der Integrierten Leitstelle Erding und ist ehrenamtlich bei den Feuerwehren Langenpreising und Erding aktiv.

Es gab noch acht weitere mögliche Kandidaten, wie der 49 Jahre alte verheiratete Vater zweier Kinder und in seiner Freizeit passionierter Biker im Gespräch mit der Heimatzeitung sagte. „Aber ich bin wohl aufgrund meiner Ausbildung auf Platz eins gerutscht.“ Metz kam 1993 zur Feuerwehr Forstern, ist seit 1996 bei der Feuerwehr Langenpreising und hat mit dieser alle Ausbildungen bis hin zum Zugführer durchlaufen. Bei der Feuerwehr der Technischen Universität München konnte er sogar die Inspektorenausbildung machen. Heute rückt er, weil er nebenher auch noch eine Werkstatt für Feuerlöscher in Erding hat, mit der Erdinger Stadtfeuerwehr aus, ist dort Maschinist und „ganz normaler Feuerwehrmann“.

Hauptberuflich ist er bei der Integrierten Leitstelle, zunächst als Disponent für die Feuerwehren, dann mit weiteren Ausbildungen im Rettungswesen jetzt als Schichtleiter tätig. „Feuerwehr ist mein Leben“, bekennt er freimütig und kann sich noch gut an jenen Unfall auf der Autobahn erinnern, wo gleich zwei Lastwagen im Vollbrand gestanden haben. „Da sind wir wer weiß wie lange gefahren und haben insgesamt 28 000 Liter Wasser mit unserem Tanklöschfahrzeug transportiert, das war schon was“, so Metz.

Wie berichtet, ist das große Tanklöschfahrzeug auch wegen solcher Einsätze beschafft worden. Das hat man wohl bis hinauf zum Kreisbrandrat gemerkt, und Metz deutete an, dass er sich geehrt fühle durch die Berufung: „Die Kreisbrandinspektion bestimmt ihre Mitglieder selber“, erläuterte er zu den Strukturen. Dass die betroffenen Feuerwehren zu der Entscheidung angehört worden sind, sei bei der Gelegenheit auch deutlich geworden. Metz betont, sich nicht um das Amt gerissen zu haben, sagt aber auch: „Ich war nicht unaufgeschlossen.“

Für die CSU sitzt er im Langenpreisinger Gemeinderat. Ändern wird sich mit seiner Ernennung zum Kreisbrandmeister nicht viel, machte er klar: „Der Franz hinterlässt eine gut organisierte Struktur.“ Ansonsten weiß Metz ganz genau, wessen Nachfolger er wird: „Die Fußstapfen Größe 47 sind bekannt“, unkte er, sagte aber auch, dass es in der Organisation eine Änderung geben werde. „Was der Franz geleistet hat, dass er praktisch bei allen Leistungsprüfungen war und so weiter, das geht einfach mit meinem Beruf nicht, wenn man auch noch Familie hat.“ Darum werde Franz Ganslmaier noch eine Weile im Bereich Leistungsprüfungen dabei bleiben.

Mit seiner Berufung zum Kreisbrandmeister hat Metz sein Amt als 2. Vorsitzender der Feuerwehr Langenpreising niedergelegt. Es werde jetzt vom bisherigen Beisitzer Franz Buchner bekleidet. 2022 bei der Hauptversammlung werde eine Nachwahl für dieses Amt stattfinden, und im Jahr darauf stehe ohnehin die turnusmäßige Neuwahl des ganzen Vorstands an. (Klaus Kuhn)

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