Feuerwehr-Großeinsatz: Dachstuhlbrand im Bereich des Klosters Rottenbuch

Feuerwehr-Großeinsatz: Dachstuhlbrand im Bereich des Klosters Rottenbuch
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Die Zustorfer Führungsriege mit (v. l.) Bürgermeister Peter Deimal: Johann Buchner, Werner Kellerer, Sebastian Scheckenhofer und Hubert Kellerer mit stellvertretendem Bürgermeister Leo Melerowitz jun.

Feuerwehr Zustorf 

Kellerer beerbt Vizechef Pöppl

Teilweise neue Besetzung in der Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Zustorf.  

Zustorf – Die Freiwillige Feuerwehr Zustorf hat in ihrer Hauptversammlung im Gasthaus Lintsche ihren Vorstand an zwei zentralen Stellen umgebaut: Georg Pöppl trat als 2. Vorsitzender nicht wieder an. Sein Nachfolger ist Werner Kellerer. Markus Beslmüller hörte außerdem als Schriftführer auf und wurde von Albert Kellerer ersetzt. Vorsitzender bleibt Johann Buchner, Sebastian Scheckenhofer ist weiterhin Kassier. Josef Buchner und Manfred Reif prüfen die Kasse.

Die Aktiven sind im Jahr 2017 zwölfmal alarmiert worden. Dabei kamen 134 Einsatzstunden zusammen. Vier Brandeinsätze waren es, eine Tierrettung, und einmal wurden die Floriansjünger gerufen, weil eine Person im Mittleren Isarkanal Hilfe brauchte. Kommandant Bernhard Schwarzbözl freute sich besonders über einen Einsatz: „Innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist waren wir am anderen Ende von Gaden“, sagte er zufrieden. Ungewöhnlich war die Bergung eines Tresors aus der Sempt mithilfe der Polizei. Zweimal wurden die Kameraden zu einer Verkehrsabsicherung gerufen.

14 Mal trafen sich die Aktiven zu Übungen, wobei eine herausstach: Am Semptablass konnte, weil ein Haus dort ohnehin leerstand und bald eine Baustelle werden sollte, besonders realistisch geübt werden – eine Chance, die sich die Feuerwehrler aus Zustorf und Langenpreising nicht entgehen ließen. Der Dank der Wehr ging an die Eigentümer des Objekts. Selbiger ging an das Gasthaus Lintsche, dem Schauplatz der großen Gemeinschaftsübung mit den Nachbarwehren.

Freude über Frauenpower

Unter dem Strich stehen 1989 Stunden zu Buche – etwas mehr als im Vorjahr, was Schwarzbözl zufolge vor allem Schulungen und Fortbildungen geschuldet ist.

Mit Theresa Loibl und Nadja Steiger gibt es nun die ersten weiblichen Mitglieder. „Das hat mich narrisch gefreut“, sagte der Kommandant. Sie verstärken jetzt die Jugendfeuerwehr, die mit vier Aktiven durchaus noch mehr Mitglieder vertragen könnte. Jugendleiter Markus Kellerer musste beim Schnuppertag Fehlanzeige vermelden: „Es ist keiner gekommen.“ Die Vier, die da sind, haben schon den Wissenstest bestanden, die Jugendflamme in Bronze absolviert.

37 Aktive zählt die Zustorfer Wehr jetzt. Manuel Reiter konnte in den aktiven Dienst übernommen werden. Mitte März startet die modulare Truppmann-Ausbildung, Ende April soll eine Leistungsprüfung stattfinden. Ein Gas-Messgerät wurde beschafft, alle Feuerwehrler haben neue Helme bekommen. Der Verein steuerte Ausrüstungen für die Technische Hilfeleistung bei, einen Teppich für das Gerätehaus und eine Anlage zur unterbrechungsfreien Stromversorgung. Auf der Beschaffungsliste stehen für die Zukunft noch eine Wärmebildkamera sowie Schutzkleidung und Handschuhe für die Atemschutzgeräteträger. klk

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