Gemeinderat Langenpreising 

Schule zieht in den Ferien um

Einen konkreten Zeitplan verkündete Bürgermeister Peter Deimel im Gemeinderat: Die Schule Langenpreising zieht nach Weihnachten in den Neubau.

von Klaus Kuhn

Langenpreising– Der Zeitpunkt für den Umzug der Schule steht: Bürgermeister Peter Deimel hat in der Sitzung des Langenpreisinger Gemeinderats die letzten Terminplanungen bekannt gegeben. Anders als in früheren Ankündigungen dieser Art hat er keinerlei Fragezeichen mehr gemacht. In der Kalenderwoche 50, also kurz vor Weihnachten, findet demnach die Endreinigung statt.

Derweil befasste sich der Gemeinderat mit den letzten Vergaben und investierte wieder einmal eine Menge Gehirnschmalz: Die Zaunanlage stand zur Debatte. Die Architektenvorschläge, die einen einigermaßen massiven Holzzaun vorsahen, wenn auch mit leichten Variationen in der Gestaltung, alternativ dazu eine Hainbuchenhecke, fielen allesamt durch: zu teuer, zu massiv, zu pflegeaufwändig. Max Danner (FW) ärgerte sich, dass von den Planern immer die teuersten Vorschläge kämen. Tatsächlich hätte die Gemeinde mit 12 600 Euro zu rechnen gehabt für den Holzzaun, für den sich als einziger Wolfgang Leitsch (CSU) hat erwärmen können.

Natalie Kienmüller-Stadler (FW) verlangte, dass die Zaunanlage im öffentlichen Bereich vandalensicher sein müsse, ein Holzzaun mache obendrein Arbeit beim Streichen. Arbeit macht eine Hainbuchenhecke, die mit 5000 Euro kalkuliert wurde, auch: schneiden, Laub beseitigen, sauber halten. Überlegungen von Helmut Empl (CSU), vielleicht ganz darauf zu verzichten, wurden aus Gründen der Sicherheit nicht weiter verfolgt.

Jetzt wird es ein Doppelstabmattenzaun, der von der Farbe her den Fensterahmen angeglichen und damit in anthrazit ausgeführt wird. Dieser wird auf Anregungen von Vizebürgermeister Josef Straßer (FW), Danner und Andreas Steiner (SPD) durch Pflanzengruppen aufgelockert. Dieses Einfriedungskonzept fand bei nur einer Gegenstimme (Wolfgang Leitsch) eine breite Mehrheit im Rat und wird nach Schätzungen der Verwaltung – die Architekten hatten dafür nicht einmal Preise ermittelt – obendrein sehr preisgünstig.

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