Glasfaserkabel sorgen für schnellen Zugang ins Netz. Die Schulen müssen sich aber noch gedulden. Symbolfoto: dpa
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Glasfaserkabel sorgen für schnellen Zugang ins Netz. Die Schulen müssen sich aber noch gedulden. Symbolfoto: dpa

Bürgermeister: Komplettversorgung ist drin

Glasfaser auch in der Langenpreisinger Peripherie?

Die Gemeinde Langenpreising hat gute Chancen, in absehbarer Zeit mit allen Ortsteilen am Glasfasernetz zu sein. Und zwar nicht nur mit Langenpreisings selbst und Zustorf, wo die Deutsche Glasfaser bekanntlich mit dem Ausbau begonnen hat und nach einem Bericht von Bürgermeister Josef Straßer (FWG) im Gemeinderat in der nächsten Zeit mit nicht weniger als fünf Trupps gleichzeitig arbeiten möchte.

Langenpreising - Der Gemeindechef wusste auch zu berichten, dass für die übrigen Gemeindeteile das Glasfasernetz kommen kann. Er nannte unter anderem Weipersdorf, Holzhausen, Rosenau, Steingrub.

Wie berichtet, hatte die Gemeinde das Förderprogramm angezapft, das vor allem diese Außenbereiche berücksichtigt. Straßer: „Dann hätten wir die ganze Ortschaft versorgt.“

Jetzt geht es darum, die vielen Baustellen zu koordinieren. Das kommunale EVU will Leitungen verlegen und die Straße nicht ein zweites Mal aufmachen müssen. Dazu kommt, dass jetzt dann zwei Unternehmen, nämlich Telekom und Deutsche Glasfaser, in der Gemeinde tätig sind. „Normalerweise mögen die sich nicht“, so Straßer.

Wo gebuddelt wird, gibt es Fragen in der Bevölkerung. Straßer bat: „Nicht anrufen, wenn nicht geteert wird. Das kommt noch.“ Natalie Kienmüller-Stadler erinnerte daran, dass darauf geachtet werden müsse, auch das Dichtungsband einzubauen. Tatsächlich gibt es Berichte aus anderen Gemeinden, wo derlei immer wieder mal vergessen worden ist. Da musste dann aufwändig nachgearbeitet werden, wenn es überhaupt rechtzeitig auffiel. Das von der Straßenreferentin genannte Bitumenband wird zwischen dem bestehenden und der neu einzubauenden Schicht entlang der Schnittkante installiert.

Laut Straßer gibt es noch an anderer Stelle Gesprächsbedarf: So könnte im Bereich Deutlmoos noch etwas gehen, wenn die Gemeinde die Erdarbeiten übernimmt. Eine Entscheidung über ein solches Vorgehen fiel aber noch nicht.

Das Kabel wird, wie die Deutsche Glasfaser in der vergangenen Online-Informationsveranstaltung mitgeteilt hatte, vergleichsweise knapp unter der Oberfläche verlegt und verläuft in einem Kunststoffrohr. Die Gräben, die dafür aufgefräst oder im Ernstfall aufgebaggert werden müssen, sind vergleichsweise schmal.

Im Neubaugebiet Thenner-See-Straße liegt das Glasfaserkabel bereits, weil es mit den Erschließungsarbeiten zusammen verlegt worden ist. Hier ist die Telekom wiederum am Zug. Auch wenn die beiden Unternehmen sich nicht mögen konnte Straßer doch berichten, dass es Fälle der Zusammenarbeit gegeben habe. Er meinte, dass es hier allerdings noch viel zu tun gebe.

KLAUS KUHN

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