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Panne beim Glasfaser-Ausbau: Unternehmen sagt 80 Kundentermine ab

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Schnelles Internet wird durch den Glasfaserausbau auch in Langenpreising möglich. In der Schlussphase gibt es jetzt eine ärgerliche Verzögerung.
Schnelles Internet wird durch den Glasfaserausbau auch in Langenpreising möglich. In der Schlussphase gibt es jetzt eine ärgerliche Verzögerung. © Klaus Kuhn

Unangenehme Neuigkeiten in Langenpreising: Die Glasfaser sagte rund 80 Termine mit Kunden für die Fertigstellung der Hausanschlüsse ab.

Langenpreising – Bürgermeister Josef Straßer ist schon länger nicht ganz glücklich mit der Deutschen Glasfaser in Langenpreising. Jetzt musste er unangenehme Neuigkeiten vermelden: Rund 80 Termine mit Kunden für die Fertigstellung der Hausanschlüsse sind nach seinem Bericht ohne Begründung einfach abgesagt worden.

Mehrmals hatte Straßer im Gemeinderat in öffentlicher Sitzung von Problemen berichtet, überhaupt einen kompetenten Ansprechpartner genannt zu bekommen. Dabei hatte er seinem Ärger mit deutlichen Worten Luft gemacht. Genau dazu hatte er jetzt erneut Anlass. Immerhin habe er jetzt einen Ansprechpartner gehabt, erklärte Straßer im Gespräch mit unserer Zeitung. Und der musste prompt als Blitzableiter herhalten: „Dem habe ich deutlich gesagt, dass das so nicht geht. Wenigstens eine Begründung für die Absage können die Kunden erwarten“, erklärte der Bürgermeister. Er konnte immerhin einen konkreten Termin in Erfahrung bringen, wann es weitergehen soll. Straßer wurde der 19. August genannt. „Dann wollen sie soweit sein.“.

Glasfaser: Kein Dementi

Bei der Deutschen Glasfaser versuchte man gar nicht erst, irgendetwas zu dementieren oder die Panne klein zu reden. Es sei tatsächlich so gewesen, dass es unerwartete technische Schwierigkeiten gegeben habe, erklärte ein Sprecher auf Nachfrage unserer Zeitung. Diese Schwierigkeiten hätten mit der Stromversorgung der zentralen Verteilereinrichtungen zu tun. Darum habe man in Zustorf und Langenpreising die Arbeiten nicht fortsetzen können. Ohne diese vorbereitenden Arbeiten in den Hauptverteilern machten auch die Hausbesuche der Mitarbeiter keinen Sinn.

Die Hauptverteiler bündeln die ankommende Hauptleitung, von dort geht es sternförmig zu den Hausanschlüssen. In etwa zwei Wochen sollen diese Schwierigkeiten behoben sein, und dann würden selbstverständlich auch alle abgesagten Termine nachgeholt und neu gemacht mit den Kunden, kündigte der Unternehmenssprecher an.

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