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So könnte die Schule aussehen: Rätin Karin Dürr mit einem Fassadenmuster. 

Neue Grundschule

Holzfassade mit buntem Unterkleid

Langenpreising – Die Außenwand der neuen Grundschule blieb im Gemeinderat bis zuletzt umstritten. Am Ende fiel der Beschluss mit 9:6 Stimmen.

Die Fassade der neuen Grundschule Langenpreising soll aus zwei Schichten bestehen: eine farbige Wand und davor naturbelassene Holzleisten, welche die Fläche strukturieren. Nach intensiver Debatte beschloss der Gemeinderat mit 9:6 Stimmen am Dienstagabend diese Gestaltung. Schon der Hauptausschuss hatte sich dafür ausgesprochen.

Die Fassade war unter anderem deshalb umstritten, weil nicht wenige Ratsmitglieder meinten, dass sie schnell verdrecken könnte. „Als Privatmann würde ich das nicht bauen“, meinte Helmut Empl (CSU). Sein Fraktionskollegen Wolfgang Leitsch hielt dem aber entgegen, dass er für seine neue Werkhalle im Gewerbegebiet Straßäcker genau eine solche Außenwand plane. „Einen erhöhten Pflegeaufwand sehe ich nicht“, erklärte der Zimmermeister. Bauunternehmer Max Danner (FW) widersprach allerdings: „Diese Nischen sind Schmutzfänger.“

Zwei Muster waren im Saal aufgebaut, ein Modell machte die Runde, alles das überzeugte Stephan Hoynatzky (CSU) nicht. „Mir gefallen beide nicht.“ Weil aber über Geschmack nicht zu streiten ist, ließ Bürgermeister Peter Deimel schließlich abstimmen. Damit ist eine der strittigsten Fragen des Schulhausneubaus entschieden.

In Bauzeit: Schulbus zum Sportheim

Beschlossen ist auch, wie währen der Bauphase die Schulwegsicherheit hergestellt werden soll: Es fährt ein Bus, und zwar von der aktuellen Buswendeplatte hinaus zum Behelfs-Schulgebäude, dem Sportheim am Fußballplatz. Um die Sicherheit auf dem dann längeren Schulweg zu gewährleisten, wird zeitweise ein Halteverbot auf der Deutlmooser Straße angeordnet. Sie führt zum Sportheim.

Das sei das Ergebnis einer einer Besprechung mit Busunternehmen, Schul- und Elternvertretern sowie der Polizei, teilte Bürgermeister Deimel mit. Die Kosten würden sich im Rahmen halten, versicherte er, ohne jetzt schon Zahlen nennen zu können. Eltern, die in die Sitzung gekommen waren, äußerten sich danach gegenüber der Heimatzeitung äußerst zufrieden darüber, dass ihre Sorgen ernst genommen worden seien.

von klaus kuhn

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