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Element für Element wurde die Behelfsschule von einem Kran an Ort und Stelle gehievt.

Provisorische Klassenzimmer

Kommt eine Schule geflogen

Langenpreising – Wenige Tage vor dem Schuljahresbeginn beginnt die Montage der Behelfsschule am Sportplatz Langenpreising.

Die Zimmerei Leitsch hat gestern damit begonnen, das Holzhaus für die Behelfsschule in Langenpreising aufzustellen. Weil der Platz im Sportheim nicht für alle Funktionen ausreicht, hat der Gemeinderat beschließen müssen, unmittelbar daneben zwischen dem alten und dem neuen Sportheim weiteren Platz zu schaffen. Der Bau beherbergt für die Zeit des Neubaus der Grundschule den Werk- und Handarbeitsraum, einen Gruppenraum etwa für den Religionsunterricht sowie ein Klassenzimmer.

„Der Umzug der letzten Klasse kommt in den Herbstferien Anfang November“, sagte Architekt Franz Pezold über den weiteren Zeitplan. Die fünfte Klasse sei bis dahin im Konditionsraum der Turnhalle untergebracht. „Zum Werkunterricht fahren die Kinder noch in andere Schulen“, erläuterte Pezold.

Bevor die Holzbauer anrücken konnten, hatte die Firma Danner Streifenfundamente erstellt sowie Ver- und Entsorgungsleitungen unter dem Boden verlegt. Begonnen wurde gestern mit dem Boden, dann folgte die Montage der Wandelemente. Der Neubau wurde mit der kompletten Fassade auf die Baustelle geliefert, ein Mobilkran hob die schweren Außenwände in Position, für die leichteren Innenwände reichte der Baukran auf der Baustelle. Gleichzeitig legten mehrere Firmen nebenan im Sportheim letzte Hand an die Behelfsschule, denn hier werden am Dienstag die ABC-Schützen empfangen.

Die Entscheidung über diese Gestaltung – also einen soliden Holzbau anstatt Container zu errichten – ist das Ergebnis intensiver Beratungen im Gemeinderat. Nach dem Ende der Nutzung als Behelfsschule soll der Holzbau für andere gemeindliche Zwecke nutzbar sein. Daher kann die Raumaufteilung später geändert werden. Ein wichtiges Argument in der Beratung war auch der Mietpreis für eine Containeranlage.

Geänderter Busfahrplan:

Morgens: 7.05 Uhr Rosenau, 7.08 Uhr Pottenau, 7.10 Uhr Langenpreising Nord, 7.15 Uhr Weipersdorf, 7.20 Uhr Schule, ca. 7.25 Uhr Sportplatz Langenpreising, 7.30 Uhr Zustorf, ca. 7.35 Sportplatz Langenpreising, 7.40 Uhr Schule, ca. 7.45 Uhr Schule Wartenberg. Mittags: ein bis drei Fahrten pro Tag je nach Bedarf und Stundenplan mit den Haltestellen Sportplatz, Schule, Brücke Landshuter Straße, Weipersdorf, Zustorf, Rosenau und Pottenau.

von Klaus Kuhn

Schülerlotsen gesucht

Es herrscht Schülerlotsen-Notstand in Langenpreising. Christiane Hellinger, die den Dienst organisiert, kündigte für Montag, 12. September, um 17 Uhr ein Treffen im Feuerwehrhaus in Langenpreising an. „Da treffen sich dann die Alten wie die Neuen“, teilt sie von ihrem italienischen Urlaubsort aus mit. Es gebe erheblichen Organisationsaufwand im Zusammenhang mit der Verlegung der Schule aufs Sportgelände an der Deutlmooser Straße während der Zeit des Neubaus. „Zwei haben aufgehört, drei sind dazu gekommen“, berichtet Hellinger vom Personalstand bei den Freiwilligen. „Wir brauchen noch etwa 30 Schülerlotsen, wir haben etliche Übergänge.“

Diese Zahl klinge gewaltig, könne sich aber noch reduzieren, weil es gelungen sei, die Buslinie zu ändern. „Das muss sich alles noch einspielen“, sagt die Organisatorin. Das ändere nichts an der dringenden Bitte, sich für den Dienst als Schulweghelfer zur Verfügung zu stellen. klk

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