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Dieser Hund riss das trächtige Reh und tötete es mitsamt ungeborenem Kitz

Kreisjagdverband erstattet Anzeige

Hund reißt vor Spaziergängern trächtiges Reh

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Langenpreising - Das kommt nicht alle Tage vor: Spaziergänger haben auf Langenpreisinger Flur einen frei laufenden Hund auf frischer Tat erwischt, wie er ein trächtiges Reh zunächst hetzte und dann tötete.

Die Zeugen machten Bilder und übergaben diese dem Kreisjagdverband. „Die Passanten konnten leider nicht eingreifen, für das Reh und sein ungeborenes Kitz kam jede Hilfe zu spät“, berichtet Thomas Schreder, Vorsitzender des Kreisjagdverbands. Er und der Revierinhaber wandten sich an die Erdinger Polizei. „Wir wollen, dass sich ein solcher Fall nicht wiederholt“, sagt Schreder. Er will nicht ausschließen, dass die Halter gar nicht wissen, was ihr Vierbeiner im nordöstlichen Landkreis treibt. Die Polizei konnte das Tier bislang nicht zuordnen. Schreder hofft, dass sich der Fall rasch aufklären lässt, „denn ein frei laufender, wildernder Hund kann indirekt auch für Menschen eine Gefahr darstellen“. Der Chef der Kreisjäger erklärt, dass wildernde Hunde Wild kreuz und quer durch die Landschaft hetzten – auch über Straßen, auf denen es dann zu schlimmen Unfällen kommen könne. In diesem Bereich hatte sich erst im Februar ein tödlicher Wildunfall ereignet (wir berichteten). Diesen dramatischen Vorfall nimmt Schreder zum Anlass, an alle Hundebesitzer zu appellieren, die Tiere immer im eigenen Einflussbereich zu halten. In der Brut- und Setzzeit sollte kein Hund unangeleint herumlaufen. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund, „dass sich die Natur nun wieder in eine Kinderstube für viele Tierarten verwandelt“, so Schreder.

Hinweise erbittet die Erdinger Polizei unter Tel. (0 81 229 96 80).

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