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Die treuen Mitglieder Georg Furtner (2. v. l.) und Manfred Straßer wurden von Vorsitzendem Paul Adelsberger und Bürgermeister Peter Deimel ausgezeichnet.

Kriegerverein Langenpreising 

Auf der Suche nach Sammlern

Eine erfolgreiche Bilanz wurde bei der Hauptversammlung des Kriegervereins Langenpreising verkündet. 

Langenpreising – Der Kriegerverein Langenpreising hat in seiner launigen Hauptversammlung beim Oberwirt eine erfolgreiche Bilanz des abgelaufenen Vereinsjahrs präsentiert. Vorsitzender Paul Adelsberger berichtete, dass der Verein drei neue Mitglieder dazugewonnen habe, wie im Vorjahr auch. „Das sind alles blutjunge Burschen“, sagte er augenzwinkernd.

Am 31. Mai sei Fronleichnamsprozession. Der Vorsitzende bat darum, zahlreich zu erscheinen, „damit wir gegenüber der Feuerwehr nicht allzu stark abfallen.“ Sein Dank ging an Josef Wurzer für die Schaffung des Bildes von der Madonna. „Der Künstler lebt ja vom Applaus“, so Adelsberger. Gemessen daran ist Wurzer nun wohlgenährt.

„Das musst du jetzt so lange machen, bis du in die Grube fällst“, ulkte Adelsberger an die Adresse von Vizevorsitzendem Georg Böck, dem erfolgreichen Auktionator bei der Christbaumversteigerung, die heuer am 22. Dezember stattfinden wird. Geschenkkörbe für Geburtstagsjubilare gebe es keine mehr, „weil wir gemeint haben, dass die alten Kriegerleut nicht mehr so viel auf einmal essen sollen“. Adelsberger dankte Rosi Daschinger und Johann Neumüller sowie deren Team für die Pflege des Kriegerdenkmals, bei der der Vorsitzende erstmals mitgeholfen hat. „Die Rosi hat mich ganz schön herumkommandiert, aber liebevoll“, meinte er.

Hans Wild hat das Schwein für den Vereinsabend spendiert. Ein besonderer Dank ging außerdem an Kassier Toni Daschinger, der mit seinem siebenköpfigen Team die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge organisiert hatte. Adelsberger vergaß bei diesem Thema auch nicht den Dank an die Großherzigkeit der Bevölkerung, die 80 Cent pro Einwohner gegeben hat, was weit über dem Kreis- und Landesdurchschnitt liegt.

Daschinger gab den Verlust von 2633 Euro bekannt. Dieser sei vor allem den Investitionen in einen neuen Fahnenschrank und in Vereinskleidung geschuldet. 2278 Euro brachte die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge. Das Ergebnis entspricht dem der Vorjahre.

Allerdings sucht der Verein dringend neue Kräfte, weil mindestens ein Sammler aus gesundheitlichen Gründen das nicht mehr machen kann. Adelsberger kündigte an, dass nun keine großen Ausgaben mehr anstünden. „Wir sind aber auch kein Sparverein.“

Bürgermeister Peter Deimel brachte eine Idee ein: „Wir wär’s, wenn man mal versuchte, von allen Gefallenen Fotos von den Grabsteinen zu machen? Ich weiß, das ist eine Riesenaufgabe.“ Adelsberger fand den Vorschlag gut. „Von vielen weiß man tatsächlich nicht, wo sie sind“, gab er zu bedenken.

Geehrt wurden Helmut Schuhbauer (seit 50 Jahren Mitglied), Ehrenmitglied sowie Altbürgermeister Rudolf Weiß (25), Marcus von Fraunberg, Georg Furtner und Manfred Straßer (alle 10).

klaus kuhn

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