+
Das Pfarrhaus in Zustorf soll Platz machen für ein neues Feuerwehrhaus.

Unterwirt, alte Schmiede, Pfarrheim

Dorfentwicklung: Langenpreising bekommt ein neues Gesicht

Der Aufgabenzettel für die Dorfentwicklung in Langenpreising ist jetzt fix – und hat eine beachtliche Länge, bis hin zu der Festlegung auf einen Feuerwehrhaus-Neubau in Zustorf.

LangenpreisingDer Aufgabenzettel für die Dorfentwicklung in Langenpreising ist jetzt fix – und hat eine beachtliche Länge, bis hin zu der Festlegung auf einen Feuerwehrhaus-Neubau in Zustorf. Der Gemeinderat hatte alles schon besprochen, aber Bürgermeister Peter Deimel musste jetzt berichten, dass das dem Amt für ländliche Entwicklung nicht gereicht hat. Die Behörde verlangt einen formellen Beschluss. Den holte man jetzt nach.

Das Unterwirt-Grundstück ist genau so Thema der Dorfentwicklung wie die alte Schmiede. Ergänzt wurde noch der Aufgang zur Kirche, der laut Deimel barrierefreier gestaltet werden müsse. Damit geht der Gemeinderat nach etlichen Jahren des Stillstands diesen zentralen Bereich im Ort an.

Alte Schmiede ist kaum zu sanieren

Für die alte Schmiede gibt es bekanntlich ein erstes Modell, wonach die Dorfstrogen hier zugänglicher, erlebbarer werden soll. Die Schmiede ist baufällig und kaum zu sanieren, aber nach diesen Überlegungen soll hier ein überdachter Bereich entstehen, der an das für die Wirtschaftsgeschichte der Gemeinde einstmals so wichtige Gebäude erinnert.

Was das Unterwirt-Gelände angeht, einst der Zankapfel schlechthin in der Gemeinde, stehen Rat und Verwaltung nach dem Scheitern verschiedener Überlegungen für ein Dorfgemeinschaftshaus noch am Anfang, auch wenn die Idee nach wie vor präsent ist. Eingang gefunden hat die Idee von Natalie Kienmüller-Stadler (FW), die die „unglückselige abknickende Vorfahrt“ Richtung Pottenau und Moosburg abgeschafft sehen will, um den Durchgangsverkehr weiter zu reduzieren.

Neues Feuerwehrhaus in Zustorf

Die Tage des alten Pfarrheim in Zustorf scheinen wohl gezählt zu sein, denn die Marschrichtung geht klar in Richtung Abriss und Neubau eines Feuerwehrhauses an dieser Stelle. Deimel hatte seine beiden Stellvertreter und die Kommandanten der Zustorfer Feuerwehr sowie die Zustorfer Gemeinderäte zusammengerufen und konnte am Ende der Sitzung ein erstes Arbeitsergebnis präsentieren: Die Überlegung, das Gerätehaus am Standort zu erweitern, sei fallen gelassen worden. Der Neubau wird nach der ersten groben Planskizze zwei Einfahrten erhalten. Daneben wird ein Gebäude mit mehreren Funktionen geplant: mit einer Toilette, auch rollstuhlfahrergerecht, einem Raum für die Vereinsfahnen in Zustorf, einer Garderobe und Umkleide für das Personal des Bestattungsinstituts, schließlich ist man unmittelbar neben dem Friedhof, und dann natürlich alles, was eine Feuerwehr braucht.

Unter dem Strich kamen recht große Vierecke auf der Planskizze heraus. Mehr gibt es dazu noch nicht. Deimel machte klar: „Das muss jetzt ein Fachplaner für Feuerwehren machen.“ Aber man ist schon so weit, dass die Parkplätze eingetragen worden sind, unter anderem für den Friedhof.

Klaus Kuhn

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bürgermeister Ferdinand Geisberger schimpft: Bucher SPD ist eine Gegenstimmen-Partei
Ferdinand Geisberger ist in Wahlkampfstimmung. Er will Bucher Bürgermeister bleiben, hat noch viele Ideen und grenzt sich deutlich von seinem SPD-Herausforderer Martin …
Bürgermeister Ferdinand Geisberger schimpft: Bucher SPD ist eine Gegenstimmen-Partei
Sicherheitskonzept für Hemadlenzn: „Wir können nicht jeden Gefahrenpunkt eliminieren“
Ein tragisches Unglück hat den Hemadlenzn-Umzug 2019 überschattet. Eine Reform des Sicherheitskonzepts steht im Dorfener Rathaus weiter auf der Agenda.
Sicherheitskonzept für Hemadlenzn: „Wir können nicht jeden Gefahrenpunkt eliminieren“
CSU-Bürgermeisterkandidat Sebastian Klinger: Ein Teamplayer mit Führungsanspruch
Sebastian Klinger (CSU)  ist Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Forstern und hat Lust auf mehr. Als neuer, hauptamtlicher Rathauschef möchte er nicht nur die Mobilität …
CSU-Bürgermeisterkandidat Sebastian Klinger: Ein Teamplayer mit Führungsanspruch
St. Wolfganger Erfinder im Fernsehen: Hellers MediBech in „Das Ding des Jahres“ 
Tüftler erfinden Dinge, die uns das Leben erleichtern. Anstoß sind oft Erlebnisse oder Notsituationen. Manuela und Claus Heller aus St. Wolfgang gehören mit ihrer Idee …
St. Wolfganger Erfinder im Fernsehen: Hellers MediBech in „Das Ding des Jahres“ 

Kommentare