Gemeinderat

Langenpreising: 15 Bäume werden gefällt

Langenpreising - Das Thema Baumpflege packte Langenpreisings Bürgermeister Peter Deimel in der Gemeinderatssitzung unter den Tagesordnungspunkt „Informationen“. Damit löste er aber eine intensive Debatte aus.

Karin Dürr (CSU) erinnerte mit ihrer Frage „Was schneiden die alles um?“ an früheren Verdruss am Zanklstadel. Gerade, wenn es um „dorfbildprägende Bäume“ gehe, wolle sie doch wenigstens informiert werden. „Das ist das einzige, was mich interessiert“, sagte sie.

Deimel reagierte etwas ungeduldig: „Das sind zwölf Seiten, nur die Liste. Die kannst du gerne haben.“ Dürr aber blieb eisern: „Das haben wir schon mal besprochen.“ Zweiter Bürgermeister Josef Straßer erkannte die Brisanz dessen, was da angesprochen wurde, und nahm sich die Liste vor. „15 Bäume werden weggeschnitten“, lautete sein Fazit. Betroffen seien die Bäume an der Schule, über die das Gremium bereits gesprochen habe, außerdem die an der Tankstelle und in der Plattachmühlstraße. Am Kleinsellmerweg seien es drei Bäume, am Radweg an der Rosenau zwei weitere.

Das war die Antwort, die Dürr haben wollte, und so war sie dann auch zufrieden. Nicht allerdings Hans Kaspera (SPD), der wissen wollte, ob da auch jene Bäume betroffen seien, die direkt an den Gewässern stünden. „Wir haben in der Versammlung gehört, dass das das Wasserwirtschaftsamt nicht macht“, erinnerte er. Wie berichtet, waren Gehölze, die von einem Hochwasser unterspült worden sind und so zur Gefahr werden könnten, Thema in der Informationsversammlung, als es um den Brückenneubau an der Plattachmühlstraße ging.

Deimel konnte Kasperas Frage nicht beantworten und bat um Verständnis. Denn es gebe einen erheblichen Zeitdruck. „Ende Februar ist Schluss“, sagte er. Darum müsse die Vergabe jetzt erfolgen. Die Kommune habe zwei Angebote vorliegen.

Der Gemeindechef bat um die Zustimmung seiner Ratskollegen, den günstigsten Bieter beauftragen zu dürfen. Aber auch hier hakte Kaspera nach und wollte wissen, ob auch eine Firma aus der Region angefragt worden sei. Auch hier musste der Bürgermeister passen, sagte aber zu, im kommenden Jahr auch ein heimisches Unternehmen anzuschreiben. Das stellte dann auch Kaspera zufrieden.

Klaus Kuhn

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