Hier liegt die geplante Rastanlage Isartal

Gut Hirschau im Gespräch

Rastanlage Isartal: Alternative wird geprüft

Die Autobahndirektion Südbayern geht davon aus, dass noch in diesem Jahr die aktualisierten Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren für die neue Tank- und Rastanlage Isartal bei der Regierung von Oberbayern eingehen werden. Bürgermeister Peter Deimel hatte in der Bürgerversammlung berichtet, dass auch ein Alternativstandort Gut Hirschau doch noch einmal untersucht würde. Das bestätigte die Pressestelle der Autobahndirektion jetzt auf Anfrage der Heimatzeitung.

Langenpreising – Darüber hinaus ist der Vorhabenträger von der Regierung von Oberbayern aufgefordert worden, die bereits durchgeführte Standarduntersuchung aus dem Jahr 2005 zu aktualisieren. „Wir gehen davon aus, dass wir die aktualisierten Unterlagen noch dieses Jahr der Regierung von Oberbayern vorlegen werden, die dann als zuständige Genehmigungsbehörde über den weiteren Verfahrensverlauf zu entscheiden hat“, so die Direktion.

Bürgermeister Deimel hatte sich in der Bürgerversammlung kurz gefasst, weil es bei diesem umstrittenen Projekt noch keine neuere Entwicklung gegeben habe, über die zu berichten gewesen wäre. Bekanntlich wehrt sich die Gemeinde Langenpreising mit Nachdruck gegen diese Tank- und Rastanlage, weil sie davon erhebliche Lärmbelästigungen vor allem für den Ortsteil Zustorf befürchtet. Darüber hinaus wird der massive Flächenverbrauch kritisiert.

Der jetzt untersuchte Alternativstandort liegt nicht nur weiter von Langenpreising weg, sondern hat auch noch den Charme, dass die Flächen weitgehend in der Hand von öffentlichen Gebietskörperschaften sind. Im Jahr 2009 hatte Deimel diese Rastanlage noch deutlich positiver gesehen und von einem möglichen interessanten Arbeitgeber auf dem Gebiet der Gemeinde Langenpreising gesprochen. 

 KLAUS KUHN

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