Drama in Indien: Flugzeug bei Bruchlandung auseinandergebrochen - rund 200 Menschen an Bord

Drama in Indien: Flugzeug bei Bruchlandung auseinandergebrochen - rund 200 Menschen an Bord
+
Am Rand des Neubaugebiets Thenner-See-Straße in Langenpreising sollen jetzt 24 Wohnungen anstatt der zunächst angedachten acht Reihenhäuser entstehen. 

Neubaugebiet Thenner-See-Straße: Jetzt 24 statt acht Wohneinheiten

Bürger-Umfrage lässt Gemeinde Langenpreising umdenken

Das nennt man mal ein Musterbeispiel für erfolgreiche Bürgerbeteiligung: Der Langenpreisinger Gemeinderat setzt das Ergebnis der Online-Umfrage von Bürgermeister Josef Straßer zum Neubaugebiet Thenner-See-Straße um und ändert den Bebauungsplan so ab, dass dort in einem Bereich am Rand statt Reihenhäusern Geschosswohnungsbau möglich wird. So steigt auch die Zahl der Wohnungen.

VON KLAUS KUHN

Langenpreising– Wie berichtet, hatten sich über 70 Prozent der Umfrage-Teilnehmer für Geschosswohnungsbau ausgesprochen, was alle Gremiumsmitglieder als klares Votum ansahen. Und wenn schon, dann macht der Rat das auch gleich richtig: Statt der acht Reihenhäuser mit acht Wohneinheiten und 16 Stellplätzen werden jetzt 24 Wohnungen und damit die dreifache Zahl möglich. Dafür werden im ersten Haus 17 und im zweiten noch einmal 18 Stellplätze in einer Tiefgarage untergebracht.

Die Alternative hätte aus zwei Mehrfamilienhäusern mit zusammen 20 Wohnungen bestanden, bei denen dann aber die Stellplätze überirdisch angeordnet worden wären. Das hätte zwar eine günstigere Bauweise bedeutet, zugleich aber deutlich mehr Blech im sichtbaren Bereich. Das gefiel einer klaren Mehrheit nicht, am Ende war der Entwurf mit der Tiefgarage sogar dermaßen überzeugend, dass es ein einstimmiges Votum dafür gab.

Die Zufahrt zu der gemeinsamen Tiefgarage, die laut Planer Franz Pezold so gerade keine Großgarage mit den dafür geltenden (teuren) Bestimmungen wird, erfolgt zentral über eine abgedeckte Rampe auf die Thenner-See-Straße hinaus. Die Stelle war von Pezold mit Bedacht gewählt worden, lassen sich doch hier die erforderlichen Sicht-Dreiecke freihalten.

Die Entscheidung für die Variante mit Tiefgarage fiel auch, nachdem Pezold auf die möglichen Probleme aufmerksam gemacht hatte. Es könnte dabei herauskommen, dass nur ein Bauträger die Wohnanlage realisieren soll, weil es sonst mit der gemeinsamen Tiefgarage kompliziert werden könnte.

Der Planer war, was die Ausnutzung des Grundstücks angeht, an die Grenze gegangen. Die Grundfläche entspricht der der acht Reihenhäuser, und das hat Gründe: Das ganze Baugebiet war im vereinfachten Verfahren aufgezogen worden, geknüpft an die Bedingung, dass es nur 10 000 Quadratmeter überbaute Fläche werden dürfen. Man war seinerzeit unter eine befristete Sonderregelung gefallen, die bei solchen Vorhaben die Verpflichtung zu Ausgleichsflächen ausgesetzt hatte. Auf diesen Umstand machte Pezold den Rat aufmerksam. Zudem werde bei noch größeren Baukörpern die Ableitung des Oberflächenwassers ein Problem, weil dann kein Platz für die erforderlichen Rigolen mehr sei. Das sah der Gemeinderat ein, und so geht die Änderung des Bebauungsplans jetzt ins Verfahren.

Insgesamt zählt das Neubaugebiet 71 Baugrundstücke.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Das lange Warten auf die Bahn
Angst, beim Thema Schallschutz allein gelassen zu werden; hohe Finanzlast für die Kommunen; mangelhafte Kommunikation der Bahn: Beim Besuch von MdL Johannes Becher in …
Das lange Warten auf die Bahn
Flughafen München: Schock bei Zollkontrolle - Frau reist mit totem Ehemann im Koffer
Weil sie Teile der Überreste ihres verstorbenen Ehemanns in einem Koffer transportierte, verursachte eine Passagierin am Münchner Flughafen einen großen Aufruhr.
Flughafen München: Schock bei Zollkontrolle - Frau reist mit totem Ehemann im Koffer
Besondere Stadtführung von Doris Bauer begeistert die Teilnehmer
Eine Stadtführung der etwas anderen Art bietet Doris Bauer von Erding Tower Tours seit neuestem an. Wir waren dabei.
Besondere Stadtführung von Doris Bauer begeistert die Teilnehmer
Corona-Krise in Brauereien geht weiter
Internationaler Tag des Bieres: Zwar haben Biergärten und Gaststätten wieder geöffnet, auf Normalniveau ist das Geschäft für die Brauereien aber noch lange nicht.
Corona-Krise in Brauereien geht weiter

Kommentare