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Nur noch für zwei Jahre genehmigt: die Container am Kindergarten Villa Regenbogen.

Zu wenig Kita-Plätze?

Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen: Langenpreising arbeitet mit Planungsbüro zusammen

Eine Vorreiterrolle bei der Kindergartenplanung im ganzen Landkreis nimmt die Gemeinde Langenpreising ein. Sie arbeitet nun mit einem professionellen Büro zusammen.

Langenpreising– Wie Bürgermeister Josef Straßer (FWG) in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates berichtete ist Langenpreising kreisweit die einzige Gemeinde, die ein professionelles Büro damit beauftragt hat, den zukünftigen Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen möglichst genau zu ermitteln. Wichtig ist das, weil die Kapazität bald ausgeschöpft ist.

„Dafür sind wir schon kräftig gelobt worden vom Kreisjugendamt“, erzählte Straßer zur Entscheidung, mit einem Planungsbüro zusammenzuarbeiten. In den nächsten Wochen, so der Bürgermeister weiter, sollen die Ergebnisse dieser Erhebung vorliegen. Dann müsse sehr schnell über die weiteren Schritte beraten und beschlossen werden, stimmte der 58-Jährige das Gremium schon mal ein.

Genehmigung für die Container läuft aus

Bekanntlich stehen in der Nähe der Schulturnhalle seit einigen Jahren schon Container. Die Genehmigung dafür laufe in zwei Jahren aus, erklärte Straßer. Es gibt also einen erheblichen Zeitdruck bei der Realisierung von neuen Plätzen, von denen jetzt schon bekannt ist, dass sie dringend gebraucht werden.

So wird über einen Anbau an den bestehenden Gemeindekindergarten Villa Regenbogen nachgedacht. Die jetzt beauftragte Erhebung soll Auskunft darüber geben, welches Raumprogramm realisiert werden muss. Schon vor einigen Tagen hatte Bürgermeister Straßer gegenüber der Heimatzeitung angedeutet, dass es sich bei diesem Projekt um ein größeres Vorhaben für die neue Amtsperiode handeln dürfte.

2011 eingeweiht, 2020 zu klein

Tatsächlich hatte es einigen Verdruss im Gemeinderat und auch bei Bürgermeister Peter Deimel gegeben, als deutlich wurde, dass der Gemeindekindergarten, der bekanntermaßen noch gar nicht so alt ist, jetzt schon wieder zu klein werden dürfte. 2011 war der Kindergarten eingeweiht worden, zwei Jahre später schon gab es erste Informationen darüber, dass angebaut werden müsse.

Seitdem behilft sich die Gemeinde unter anderem mit Containern. Doch das geht jetzt langsam auch nicht mehr. Seinerzeit jedenfalls hatte der Gemeinderat ausgesprochen verstimmt reagiert auf diese Nachrichten. Straßer, damals Vize-Bürgermeister, hatte aber das Gremium darüber informieren müssen, dass der Kindergartenneubau am Zehentweg als Ersatz für den alten Kindergarten genehmigt und bezuschusst worden ist und mehr nicht.

Die Zuschussregeln, die übrigens auch für die Schule gelten, zwingen die Gemeinden regelmäßig, ihre Neubauten gewissermaßen auf Kante zu nähen. Alles, was sie darüber hinaus bauen, wird nicht bezuschusst. Jetzt also fängt die Gemeinde das Bauen wieder an, natürlich diesmal mit Zuschüssen, aber sie muss neu anfangen.

Klaus Kuhn

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