+
Beim Fototermin muss schon alles sitzen: Gute Werbung muss sein, und diese Werbung macht mächtig Arbeit.

Zu Besuch beim Fototermin der Zustorfer Showtänzer

Ab auf die Positionen, und in die Kamera lächeln!

Der Fasching läuft an, die Showtanzformationen im Landkreis sind teils gut gebucht. Damit Veranstalter von Bällen und ähnlichen Events auf einen aufmerksam werden, braucht es freilich Werbung.

Langenpreising – Der Fasching läuft an, die Showtanzformationen im Landkreis sind teils gut gebucht. Damit Veranstalter von Bällen und ähnlichen Events auf einen aufmerksam werden, braucht es freilich Werbung. Das gilt auch für die jungen Formationen des SV Zustorf, der drei Gruppen am Start hat: die Little Stars, die Crazy Stars und die Starlights.

Trainerin Julia Reiter hat diese über zwei Tage verteilt in der Schulturnhalle in Langenpreising zusammengetrommelt und einen Fotografen organisiert. Die Choreographie muss bereits sitzen, die Hebefiguren passen. 26 junge Mädchen auf einen Haufen, die alle genau wissen, dass Showtanz was fürs Auge bieten soll. Es dauert, bis bei allen die Frisur passt, der letzte Lidstrich sitzt, alle Glitzersteinchen kleben.

Komplizierte Gruppenbilder

Reiter musste sich mit ihren Trainerkolleginnen zuvor Gedanken darüber machen, wie sie ihre Tanzmädels darstellen möchten. Sie haben ihre Schützlinge eingewiesen. Und doch geht es natürlich gar nicht, dass jetzt nach Schema F alle wie beim Passbildautomaten im Bahnhof durchgeschleust werden. Sie alles sind junge Persönlichkeiten, und die Bilder kriegen ja auch die Eltern zu sehen. Sie werden im Internet veröffentlicht, hängen bei Veranstaltungen an der Hallenwand und so weiter. Da wollen sich die Kinder und Jugendlichen wiedererkennen. Betreuung tut Not bei manchen, die dann doch noch etwas schüchtern sind.

Kompliziert wird es bei den Gruppenbildern. Plötzlich ist es mucksmäuschenstill in der Sporthalle. Konzentration ist gefragt, als Reiter die schon gefühlt 1000 Mal gehörten Kommandos gibt: „Fünf, sechs, sieben, acht, hoch, tief, und weg!“ Ein rascher Blick zum Fotografen, der Blitz flammt auf. „Ab!“ Kontrollblick aufs Display der Kamera, und dann kommt der entsetzte Aufschrei der Trainerin an eine ihrer Tänzerinnen: „Was machst denn du da?“ Nein, so geht das nicht, also neu aufbauen. Dann passt alles.

Reiter war am Ende zufrieden. Schon die mittlere Altersgruppe, die Crazy Stars, arbeitet mit Hebefiguren. Zugleich will die Trainerin nicht alles verraten mit den Bildern, mit denen der Fotograf sich dann an seinen PC für die Nachbearbeitung verzieht. Für die Mädels gibt’s erst mal eine große Dose Gummibärchen.

Klaus Kuhn

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Buch und Pastetten enttäuscht: Bald keine Bank mehr am Ort
Für große Überraschung sorgt in Pastetten und Buch die angekündigte Schließung der Geschäftsstellen der VR-Bank Erding. In Pastetten wird es immerhin noch …
Buch und Pastetten enttäuscht: Bald keine Bank mehr am Ort
Eine ganze Klinik in 14 Tagen
Die Notfall-Corona-Klinik im Fliegerhorst ist so gut wie fertig. Doch ob sie auch gebraucht wird, weiß heute niemand. Die Zahl der Covid-19-Patienten ist am Mittwochvon …
Eine ganze Klinik in 14 Tagen
Coronavirus im Landkreis: Kurve flacht ab – „Nur“ 15 Neuinfektionen – Newsticker
Am 4. März wurde der erste Coronafall im Landkreis registriert. 28 Tage später gibt es 327 Infizierte. Die Kurve flacht ab. Allerdings noch nicht schnell genug.
Coronavirus im Landkreis: Kurve flacht ab – „Nur“ 15 Neuinfektionen – Newsticker
Interview zum Weltminentag: „Für Kriegsaltlasten gibt es keinen Waffenstillstand“
Der 4. April ist Weltminentag. Mit vorne dran im Kampf gegen diese hinterhältigen Waffen ist ein Langenpreisinger Verein: „One Step further – EOD for Peace e.V.“ lautet …
Interview zum Weltminentag: „Für Kriegsaltlasten gibt es keinen Waffenstillstand“

Kommentare