Freischneiden und ausbaggern: Das ist für die Langenpreisinger Dorfstrogen geplant.
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Freischneiden und ausbaggern: Das ist für die Langenpreisinger Dorfstrogen geplant.

Bürgermeister Straßer: „Da warten wir seit Jahren drauf“

Langenpreisinger Dorfstrogen wird bald ausgebaggert

Langenpreisings ehemaliger Bürgermeister Peter Deimel hatte viele Jahre darum gekämpft, sein Nachfolger Josef Straßer konnte jetzt Erfolg vermelden: Die Dorfstrogen wird endlich ausgebaggert.

Langenpreising – Straßer berichtete in einer FWG-Versammlung (wir berichteten), dass noch heuer der Schlamm in einigen Abschnitten herausgenommen werden soll. „Da warten wir seit Jahren drauf“, betonte er. Es sei ihm gelungen, einen Vertreter des Wasserwirtschaftsamts in die Gemeinde zu bekommen. Bei diesem Termin sei herausgekommen, dass die Uferbereiche der Gemeinde gehörten, das Wasser selbst aber dem Wasserwirtschaftsamt zugerechnet werde. Darum sei auch ein Termin mit dem Staatlichen Forstamt nötig, denn es müsse „rigoros ausgeschnitten“ werden. „Dann wird das mal wieder frei.“ Genau dieses Freischneiden der Uferbereiche könne aber eben nur in Absprache mit der Behörde erfolgen.

Die Forderung nach einem Ausbaggern der Dorfstrogen war vor allem im Zusammenhang mit dem Neubau der Brücke über den Strogenkanal erhoben worden. Deimel wollte seinerzeit den Hochwasserschutz verbessern, indem das Wasser der Strogen besser verteilt wird. Das Wasserwirtschaftsamt hatte nämlich im Zusammenhang mit dem Brückenneubau eine verbesserte Durchlässigkeit gefordert, was den eigentlichen Neubau erheblich verzögert hatte. Auch die Kosten waren deswegen deutlich in die Höhe gestiegen.

Bürger, die flussabwärts hinter der Brücke leben, hatten befürchtet, dass sie bei einem gesteigerten Durchlass der Brücke im Hochwasserfall gefährdet werden könnten. Daraufhin hatte Deimel die Forderung nach einer größeren Leistungsfähigkeit der Dorfstrogen erhoben. Jetzt, da der Neubau sehr gut im Zeitplan liegt und bald abgeschlossen wird, kommt die Behörde dem Wunsch der Gemeinde nach.

Klaus Kuhn

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