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Der Defi und die Spender (v. l.) Johann Daschinger, Elisabeth Furtner, Manfred Götz, Petra Schäffl, Franz Braun, Bettina Böck, Sebastian Melerowitz, Max Götz, Manfred Rettenbeck, Josef Straßer, Peter Stadler, Bernd Wicklein, Markus Kunzendorf, Leo Melerowitz, Reinhold Klima und Stefan Haslacher.

Defibrillator am SpVgg-Heim 

Lebensretter neben dem Fußballplatz

Langenpreising – Kollaps und Kammerflimmern – ein solcher Notfall ist auf einem Sportplatz durchaus denkbar. Daher hat die SpVgg Langenpreising auf der Terrasse ihres Vereinsheims einen Defibrillator installiert. Dort ist das lebensrettende Gerät auch allen umliegenden Sportvereinen öffentlich zugänglich.

Spenden haben die Anschaffung im Wert von 2000 Euro möglich gemacht. 1000 Euro Startkapital kamen von den Organisatoren des Ochsenessens, das inzwischen einige Jahre zurückliegt. Das Wintermarkt-Team steuerte 300 Euro aus dem Erlös der letztjährigen Veranstaltung bei. Die restliche Finanzierung stemmten die Sportvereine rund um das SpVgg-Heim: Fußballer, Sportschützen, Tennisspieler und Wintersportler. Die Gemeinde hat zugesagt, die jährlichen Wartungskosten von rund 150 Euro zu übernehmen.

Seit den 1990er Jahren werden Defibrillatoren zunehmend in öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen und anderen Orten bereitgestellt. Auch medizinische Laien können sie bedienen. Die Spender haben mit dieser Anschaffung einen wichtigen Beitrag zu einer möglichen Lebensrettung geleistet. Denn bei einem Kammerflimmern kann die Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff binnen kurzer Zeit zu massiven neurologischen Defiziten führen.

Die Anwendung ist auch für einen Laien verständlich beschrieben: „Notruf 112 absetzen, Notschalter drücken, Defi entnehmen und sofort Erste Hilfe damit leisten“.  

sys

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