Das Publikum im Zanklstadl hatte großen Spaß beim Auftritt der "Brettlfeia".

Kulturabend bei Brettlfeia Langenpreising

„Leberkas“ auf „Let it be“

Langenpreising – Schon die Werbung für die Pausenverpflegung hat das Zeug zum Ohrwurm: „Leberkas“, das Loblied auf eines der bayerischen Nationalgerichte zur Melodie von „Let it be“ von den Beatles, darauf muss man erst mal kommen.

Die Jugend des Theatervereins Langenpreising hat mit ihrem Kulturabend, der am Freitag, 24. Juni, ab 20 Uhr noch einmal über die kleine Bühne im Zanklstadel in Langenpreising geht, wieder einmal ins Schwarze getroffen.

Es ist ein ungemein rasantes und abwechslungsreiches Programm, teilweise auch sehr aufwändig inszeniert: etwa „die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug“ aus dem berühmt berüchtigten „Struwwelpeter“, den die Jugend augenzwinkernd als „Erziehungsratgeber“ anpries. Paulinchen verbrennt darin komplett zu einem Häufchen Asche. Die jungen Theaterspieler bekommen das dramatisch, fast schon gruselig hin. Sie verstehen sich auch auf Selbstironie, können die Eigenheiten der Geschlechter wunderbar persiflieren: Männer bestellen halt anders ihre Getränke beim Wirt als Frauen. „Dann doch lieber eine Cola-Light…“

Es ist das dritte Mal, dass „Brettlfeia“ – so der Name der Jugendgruppe – diesen Kulturabend auf die Beine stellt, bei freiem Eintritt und freier Platzwahl, aber doch mit einem Spendenkörbchen am Ausgang. Das kommt gut an bei den Langenpreisingern. Der Saal war schon bei der ersten Vorstellung gut voll.

Der Erfolg war verdient: Liebevoll aufbereitete Szenen, kurze Umbaupausen, und immer wieder überraschende Pointen lassen keine Langeweile aufkommen. Dabei kam auch einmal mehr heraus, dass die jungen Damen und Herren bei der Brettlfeia nicht nur Theater spielen, sondern auch Musik machen können.  klk

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