TLF 4000 für Feuerwehr

Löschfahrzeug: Langenpreising wartet nicht

Langenpreising – Das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Langenpreising ist 27 Jahre alt. Da musste es für Hans Kaspera am Dienstag wie ein Geburtstagsgeschenk gewesen sein, dass der Gemeinderat den ersten Schritt in Richtung Beschaffung eines TLF 4000 machte.

 Der SPD-Rat ist gleichzeitig Kommandant der Rettertruppe. Ein Drittel der zu erwartenden Kosten werden in den Haushalt 2016 eingeplant.

Bürgermeister Peter Deimel erklärte, dass er nicht gegen das Fahrzeug sei. Er plädierte aber dafür, auf den Gesamt-Bedarfsplan der Verwaltungsgemeinschaft Wartenberg zu warten. Das überzeugte die Ratsmitglieder nur bedingt. Am Langenpreisinger Bedarf ändere sich dadurch nichts.

Sollten diese Unterlagen bis in einem Vierteljahr nicht vorliegen, entscheidet das Gremium ohne Rücksicht darauf. So war es vor einigen Wochen bei einem Vortrag von Kreisbrandinspektor Lorenz Huber als dringende Empfehlung ausgesprochen worden.

Kaspera machte deutlich, dass das in die Jahre gekommene Tanklöschfahrzeug bereits technische Schwierigkeiten mache. „Wir kriegen Probleme mit dem Ausrücken“, warnte er. Natalie Kienmüller-Stadler konnte für das Warten auf die anderen Gemeinden kein Verständnis aufbringen. „Unser Bedarf ist vorrangig“, sagte sie. Der Vortrag vor einigen Wochen habe das deutlich gemacht.

2. Bürgermeister Josef Straßer ebnete den Weg zu der Entscheidung, indem er auf einen weitere Information aus Hubers Vortrag hinwies: Die Ausschreibung brauche einfach Zeit. Nach den vorliegenden Zeitplänen könnte der Wagen im Jahr 2018 auf dem Hof stehen.

Außerdem war Hubers Vorschlag, ein TLF 4000 zu beschaffen, bereits mit Rücksicht auf den Bedarf der Nachbargemeinden gemacht worden. Denn während Langenpreising ein schweres Tanklöschfahrzeug in Dienst stellt, kauft Wartenberg die Drehleiter. Gemeinsam ist man so für Großschadenslagen gerüstet.  klk

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