Langenpreisinger Haushalt 

6,4 Millionen Euro neue Schulden

Langenpreising – Die Gemeinde Langenpreising wird heuer 6,4 Millionen Euro neue Schulden machen. Dazu kommen Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensetat von weiteren zwei Millionen Euro. Das sind die Kernaussagen des vom Gemeinderat gegen die Stimmen von Max Danner (FW) und Andreas Steiner (SPD) verabschiedeten Etats.

In der Sitzung davor hatte der Rat die Grundsteuer leicht angehoben (wir berichteten), was Steiner gegen den Strich ging. Die gewaltige Kreditaufnahme hängt mit dem Schulhausneubau zusammen, aber auch mit Grundstückskäufen für neue Bauflächen, die die Gemeinde braucht, nachdem sie keine eigenen mehr hat. In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde konsequent Schulden getilgt, und zwar bis auf 758 000 Euro. Heuer ist ein Abbau um weitere gut 100 000 Euro geplant.

Insgesamt schließt der Verwaltungshaushalt mit knapp 8,4 Millionen, der Vermögensetat mit rekordverdächtigen 9,6 Millionen Euro. Eine neu aufkommende Steuerdebatte würgte Bürgermeister Peter Deimel ab. Das sei beschlossen, auf dieser Basis habe die Verwaltung den Haushalt aufgestellt. Danners Kritik, dass der Gemeinderat jetzt schon Dinge beschlossen habe wie das Holzgebäude für die Schule (wie berichtet), die nicht im Etat verankert seien, wies Deimel zurück. Es sei ein erheblicher Betrag eingestellt, der Rest über einen Nachtragsetat zu regeln. Wichtig sei jetzt, dass der Haushalt durch die Instanzen gebracht werde, sonst gebe es Probleme bei den Vergaben für die Schule.

klk

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