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Blick ins Becken: Geschäftsführer Fabian Riedel erklärt Umweltministerin Ulrike Scharf (l.) die Garnelenzucht.

Wirtschaft im Landkreis

Minister-Besuch bei Langenpreisinger Garnelenzüchtern

Langenpreising – Hoher Besuch bei der jungen Firma Crustanova in Langenpreising: Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf interessierte sich für den Garnelen-Produzenten, der es geschafft hat, mit überragender Qualität der Konkurrenz aus Fernost Paroli zu bieten.

„Jetzt bin ich neugierig“, bekannte Scharf und marschierte einer Gruppe handverlesener Gäste voran in das nach außen unspektakuläre Gebäude, wo Geschäftsführer Fabian Riedel sie schon erwartete. Er führte sie in die Halle mit den acht großen Becken, wo die Delikatessen heranwachsen, bis sie mit einem Käscher abgefischt und dann aufgetischt werden.

Die Hygienevorschriften mussten eingehalten werden, alle bekamen so genannte Fußlinge über die Schuhe. „Wir produzieren Bioware, aber auf das Siegel warten wir noch“, sagte Riedel zum Stand des Verfahrens.

Fasziniert schauten die Gäste in die Becken, beobachteten die Garnelen und staunten über die aufwändige Wasseraufbereitung. Immerhin ist es sogenanntes Brackwasser, eine Mischung aus Meer- und Süßwasser mit 1,6 Prozent Salzgehalt, wie Riedl erläuterte. Warm war es auch: 28 bis 29 Grad Wassertemperatur, 30 Grad Raumtemperatur. Das sind die Bedingungen, unter denen sich die Garnelen wohl fühlen.

Am Rande der Besichtigung erklärte Riedel, dass der Farmverkauf am Freitag gut laufe. Die Ware sollte über das Internet bestellt werden, dann gehe das ganz einfach. Auch ein Vertrieb über das Internet werde jetzt aufgebaut. Den Gästen nannte er noch eine Zahl: „Garnelen sind eine Delikatesse. Man spricht von einem Marktvolumen von 50 000 Tonnen in Deutschland pro Jahr.“  klk

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