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Das Führungsteam bei den Schulförderern (vorne, v. l.): Vivien Kaltenecker, Gabi Atasoy, Daniela Karg und Monika Eben sowie (hinten, v. l. Christine Beibl, Nancy Neumüller, Evi Zwehn und Alexandra Niski.

Rektor dagegen

Neue Grundschule ohne Whiteboards

Der Rektor ist gegen die elektronischen Anzeigetafeln. Er will keine Technik, die bald als veraltet gelten könnte.

Langenpreising – Der Förderverein für die Grundschule in Langenpreising geht mit unverändertem Vorstand auf Unterstützersuche. Die Mitgliederzahl schwankt unverändert um die Marke von 45. Das bezeichnete Vorsitzende Gabi Atasoy in der Hauptversammlung am Mittwoch als unbefriedigend. Bürgermeister Peter Deimel berichtete, dass die Gemeinde an den geplanten Terminen für Inbetriebnahme und Einweihung der neuen Grundschule festhalten wolle – wenn auch nicht „auf Biegen und Brechen“.

„Wir sind fast im Zeitplan“, sagte er über den Neubau und kündigte an, dass sehr bald schon der Estrich verlegt werden könne. Aktuell werde die Fußbodenheizung eingebaut. Parallel dazu hätten die Verantwortlichen verschiedene Exkursionen unternommen, um weitere Einrichtungsdetails festzulegen. So galt ein Ausflug der Beleuchtung sowie ein Messebesuch der Möblierung und der technischen Ausstattung.

Die wesentliche Entscheidung: Auf Whiteboards wird verzichtet. Schulleiter Martin Brandlmeier hat das beschlossen, nachdem er mehrere Produkte geprüft hatte und die Bildqualität nach seiner Meinung weit hinter den inzwischen ebenfalls verfügbaren großen Monitoren zurückbleibe. „Da sind Welten dazwischen, bei den Preisen allerdings auch“, meinte er. Er wolle aber nicht für viel Geld etwas beschaffen, was schnell wieder als veraltet gelte, sagte er. Konkret empfand er das Bild der elektronischen Anzeigetafeln für den Unterricht als anstrengend.

Die Schulmöbel müssen nach Deimels Bericht eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllen. Vor allem aber müssen sie leicht sein, damit die Schüler sie schnell für die Bildung eines Stuhlkreises auf die Seite stellen können. Das gelte vor allem deshalb, weil die Klassenzimmer doch etwas kleiner seien als in der alten Schule. Über das genaue Konzept müsse noch debattiert werden, erklärten Bürgermeister und Rektor.

Vor allem bei den Installationen dürfe nicht am falschen Ende gespart werden, sagte Deimel. „Ich lege lieber fünf Kabel zu viel rein als eines zu wenig.“ Als konkretes Beispiel nannte er das Thema Zutrittskontrolle.

Was gelungen sei, sei der Grunderwerb für eine bessere Anlage der 50-Meter-Bahn bei der Schule. „Da waren wir jetzt beim Notar“, berichtete Deimel, und erntete erfreute Zwischenrufe in der Versammlung. Wie berichtet, war es hinter dem Neubau für die Anlage dieser kleinen Sportanlage etwas eng geworden. Jetzt, so Deimel, könne sie gut in das Schulgelände integriert werden. Überdies können die Kinder künftig die Sporthalle von der neuen Schule aus in Hausschuhen erreichen.

Der Vorstand:

Vorsitzende: Gabi Atasoy und Volker Werner; Schriftführerin:Daniela Karg; Schatzmeisterin: Monika Eben; Kassenprüfer: Nancy Neumüller und Christine Beibl; Beisitzer:Alexandra Niski, Evi Zwehn, Vivien Kaltenecker.

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