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Humor im Umzugsstress: Dieses witzige Schild steht auf einem Lehrertisch.

Langenpreising 

Neue Schule: Zwischen Lehrerpult und Umzugskartons

In der neuen Schule in Langenpreising herrscht Hochbetrieb. Doch nicht Schüler und Lehrer tummeln sich dort, sondern Handwerker. Bis Montag soll die Schule bezugsfertig sein. Ein Besuch.

Langenpreising Am Montag soll der Unterricht an der neuen Schule in Langenpreising anlaufen. Noch hängen aus einigen Dosen in der Wand die Kabel, die Beleuchtung über den Türen ist unvollständig. Und doch waren gestern viele Fächer der Schüler bereits eingeräumt, die Materialschränke voll, die Tafeln montiert.

Vor dem Sekretariat stapeln sich die Kisten, das Telefon funktioniert noch nicht. Es sind ja auch noch Ferien, und die müssen vor allem die Religionslehrer nutzen. Dort standen gestern noch nicht einmal alle Schränke. Das Unterrichtsmaterial war in Kisten verstaut: Hörspielkassetten etwa, unter anderem „Noah und die große Flut“.

Fachleute waren mit einem Spezialgerät in der Schule unterwegs: ein kleiner Heizlüfter an einer langen Stange, der an jeden Rauchmelder gehalten wurde, um zu prüfen, ob der auch anspricht. Das war nur eine von vielen anstehenden Arbeiten, während eine Umzugsfirma Kisten hereinschleppt, damit die Klassenzimmer weiter eingeräumt werden können. Parallel dazu wird noch gebaut: In der Aula verkleiden Schreiner die Schienen für die mobilen Wandelemente.

Derweil verrät so ein Umzug eine Menge über den Humor der Lehrer (oder der Schüler): Auf einem fast schon benutzbaren Lehrertisch ein Schild: „Lehrer seid nett zu uns, wir sollen mal Eure Rente zahlen.“

Die Bürgermeister geben sich die Türklinke in die Hand, klären Detailfragen etwa zu einem Regal im Stuhllager, wo die Handwerker noch zugange sind. Leo Melerowitz findet dabei noch Zeit, der Heimatzeitung ein paar schöne Details im hellen neuen Werkraum zu zeigen: Die Werkbänke sind höhenverstellbar mittels Handkurbel. Die Einzeltische in den Klassenräumen lassen sich individuell zu Gruppen zusammenschieben. Sie haben Schubkästen, und darin war gestern teilweise schon das individuelle Material der Schüler einsortiert. Nur Namen hatten die Tische keine, so dass am kommenden Montag wohl erst das große Suchen losgehen dürfte.

Im Flur hängen erste Kinderbilder neben den Bauplänen, was diese Zeit des Übergangs sichtbar werden lässt. Bauhofleiter Georg Böck ist ständig vor Ort, packt die schon leeren Umzugskartons auf den Transporter der Gemeinde. Diese hat im Außenbereich noch viel vor: Es laufen die Arbeiten für die Laufbahn an. Und auch das, was mal der Schulhof werden soll, ist noch eine rechte Wüste. Klaus Kuhn

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