Mit dem Traktor samt Anhänger waren Freiwillige unterwegs, um am Zustorfer Weiher, ein Müll-Schwerpunkt, Unrat aufzusammeln.
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Mit dem Traktor samt Anhänger waren Freiwillige unterwegs, um am Zustorfer Weiher, ein Müll-Schwerpunkt, Unrat aufzusammeln.

Jung und Alt helfen beim Müllsammeln in Langenpreising

Ramadama mit vereinten Kräften

Über 40 Freiwillige haben in Langenpreising und Zustorf bei der Aktion „Saubere Landschaft“ mitgemacht. Der Wunsch von Bürgermeister Josef Straßer, auch die Kinder einzubinden, ist in Erfüllung gegangen.

Langenpreising – Besonderheit in Langenpreising: Etwa 15 Helfer kamen von der Initiative „Unfairmüllt“, führten zum ersten Mal die von Straßer gesponserten Warnwesten aus, und hatten auch viele Kinder dabei. Hier zeigte sich, wie die Verwaltungsgemeinschaft zusammenwächst. Denn nicht alle, die mitgemacht haben, waren aus Langenpreising. Gerade die Initiative „Unfairmüllt“ ist überregional organisiert und brachte auch Helfer aus Nachbargemeinden mit.

Straßer stand mit seiner zweiten Stellvertreterin Natalie Kienmüller-Stadler vor dem Dorfladen. Gemeinsam verteilten sie Gutscheine für den Dorfladen, auf denen ein „Dankeschön“ dominierte.

Gefunden wurde praktisch alles, was nicht in die Landschaft gehört. Einige Trupps, die nach und nach mit ihren Säcken auf dem Platz vor dem Dorfladen ankamen, hatten Handwagen dabei. Die Zustorfer waren derweil auf die klassische Art unterwegs: Vorn ein Eicher-Traktor mit 25 PS, hinten dran ein Anhänger, und darauf, teilweise schon vorsortiert, eine eigentlich erschreckende Ladung: uralte Autoreifen, Flaschen, Plastik und so weiter. Die Zustorfer waren es auch, die das kurioseste Fundstück des Tages entdeckt hatten: Die Verpackung eines großen Sex-Spielzeugs für Männer wurde ganz schnell vor den Augen der mitmachenden Kinder versteckt.

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