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Vier verdiente Mitglieder ehrte die Feuerwehr Zustorf (v. l.): Vorsitzender Johann Buchner, Georg Gumberger (30 Jahre), Johann Stadler (25 Jahre), Bürgermeister Peter Deimel, Georg Rothbauer (40 Jahre), Kommandant Georg Steiger und Stefan Stadler (25 Jahre).

Feuerwehr Zustorf

Starke Truppe mit 31 Aktiven

Zustorf – Mit der Nachwuchsarbeit hat die Feuerwehr Zustorf die Zahl ihrer Aktiven gesteigert. Nach dem Wechsel der Jung-Feuerwehrler Michael Gumberger und Alexander Sandner zu den Erwachsenen kann Kommandant Georg Steiger jetzt auf 31 Aktive zurückgreifen. Die Jugendabteilung unter der Führung von Bernhard Schwarzbözl ist aktuell sechs Mitglieder stark. Bei 500 Einwohnern könne man sich damit sehen lassen, meinte er in der Jahreshauptversammlung der Wehr.

Die Aktiven haben 2015 elf Einsätze bewältigt – darunter unterstützend bei zwei Bränden an einer Hühnerfarm in Heinrichsruh und einem ehemaligen Stallgebäude in Aich (Stadt Moosburg). Acht Mal waren die Zustorfer bei Technischen Hilfeleistungen gefordert: drei Unwetterschäden und ansonsten Verkehrsunfälle. Dazu kam die Absicherung der Fronleichnamsprozession.

Kreisbrandmeister Franz Ganslmaier sprach in seinem Grußwort von „anspruchsvollen Einsätzen“. Auch die psychische Belastung der Einsatzkräfte sei ein Thema.

Insgesamt stehen laut Steiger 127 Ausbildungsstunden in der Jahresbilanz. Er lobte seine Aktiven für den guten Besuch von Übungen und Unterweisungen. Drei Aktive haben den Lehrgang für Atemschutzgeräteträger gemacht, was deren Zahl bei den Zustorfern auf 15 erhöht. „Das ist jede Menge bei 31 Aktiven“, freute sich der Kommandant. Übungsbedarf sah Steiger noch beim Digitalfunk. Es sei doch recht kompliziert, deutete er an.

Das Auto hat jetzt neue Blaulichter. Das ist nach den Worten des Kommandanten wichtig für die Absicherung bei nächtlichen Einsätzen auf der Straße. Die Feuerwehr hat auch beim Wintermarkt mitgemacht, das Ferienprogramm mitgestaltet, den Maibaumtransport abgesichert, und einiges mehr. 1457 Stunden für die Allgemeinheit kommen auf diese Weise zusammen.

Die Zukunft hatte Steiger auch im Blick. So ist mittelfristig ein Logistikfahrzeug als Ersatz für das vorhandene Tragkraftspritzenfahrzeug angedacht, zitierte er aus dem Feuerwehrbedarfsplan. Die Tagesalarmsicherheit sei nach den Worten des Kommandanten an manchen Tagen problematisch.

86 Mitglieder hat der Feuerwehrverein aktuell, eines mehr als vor einem Jahr. 1523 Euro hat der Verein für neue Stiefel ausgegeben. Trotzdem schloss das Jahr finanziell positiv ab. Bürgermeister Peter Deimel fasste sich mit seinem Grußwort kurz. „Feuerwehrler ist man aus Herz und Liebe“, formulierte er. Er dankte vor allem für die Ausbildung der Jugendlichen.  

Klaus Kuhn

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